PETERSKIRCHE WIEN

Petersplatz, 1010 Wien
+43 1 5336433 (Sprachbox)
info@peterskirche.at

Plan für September - Juni:

Hl. Messen:
– Sonn- und Feiertag: 10.00, 11,15 und 17.00 Uhr
– Montag – Freitag: 11.00, 12.30 und 17.00 Uhr
– Samstag: 11.00 und 17.00 Uhr

Beichtzeiten:
– Täglich: 10.00  – 13.00 und 16.00 – 19.00 Uhr

Heilige Messen

Sonn- und Feiertag: 10.00 (Familienmesse),
11.15 (Latein) und 17.00 Uhr
Montag – Freitag: 11.00, 12.30 und 17.00 Uhr
Samstag: 11.00 und 17.00 Uhr

Heilige Beichte

Täglich:
10.00 – 13.00 Uhr
16.00 – 19.00 Uhr

Aktuelles

Feste,
liturgische Feiern,
und sonstige aktuelle Termine

Öffnungszeiten

Montag – Freitag: 8.00 – 19.00 Uhr
Samstag – Sonntag: 9.00 – 19.00 Uhr

Bürozeiten

Montag – Freitag: 13.00 – 15.00 Uhr
Tel.: +43 1 533 64 33
Email: info@peterskirche.at

Gruppenbesichtigungen

9.00 – 10.00 Uhr
13.00 – 15.00 Uhr

Herzlich willkommen in der Rektoratskirche St. Peter, eine der schönsten Barockkirchen Wiens, 1701 bis 1733 erbaut nach Plänen von Lukas von Hildebrandt. An dieser Stelle stand im 4. Jahrhundert im Bereich des römischen Lagers Vindobona die erste Kirche unserer Stadt. Seit damals wird hier Gottesdienst gefeiert. Liturgie und Seelsorge machen St. Peter für Einheimische und Fremde zu einem geistlichen Brennpunkt der Stadt – vielleicht ist auch etwas für Sie dabei.

Die seelsorgliche Betreuung der Peterskirche wurde 1970 vom Wiener Erzbischof Kardinal König Priestern des Opus Dei übertragen.

Die Kirche wird geleitet von Rektor Dr. Christian Spalek, dem mehrere Priester in der Leitung und Seelsorge zur Seite stehen.

Vorabend Peter und Paul – Patrozinium

28. Juni 2014

 

In meinen frühen Priesterjahren war St. Peter eine Studenten- und Predigtkirche, hier bewunderten wir u.a. den Dominikaner Diego Götz, den Jesuiten P. Mitzka, Otto Mauer u.a. 1970, ich war schon im Ordinariat tätig, vertraute Kardinal König St. Peter den Priestern des Opus Dei an, als Prälat Torello Regionalvikar war. Es war künftig keine Pfarre mehr, sondern ein Rektorat, das sich den besonderen Aufgaben einer Citypastoral widmen konnte. Im Rahmen der Visitation des Dekanates Wien I. bin ich heute hier gleichsam offiziell zu Besuch.

Was zeichnet dieses Rektorat vor anderen aus? Was haben die Opus Dei-Priester daraus gemacht? Ich meine, dass hier von einem intensiven Kerne heraus in vielfältiger Wiese Fernstehendenseelsorge, also „Stadtmission“ betrieben wird. Die Kirche bietet dafür viele Möglichkeiten an, das Opus Dei nützt sie auf Grund ihres eigenen Potentials.

 

1. Die Kirche, ein barockes Juwel.

St. Peter steht in jedem Wienführer, ihr Besuch gehört zum Standardprogramm. Ein großer Dank an Dr. Werner Litzka, unter dem die gründliche Restaurierung beendet worden ist. Touristen kommen hier nicht nur in eine schöne, aber den Steinen nach tote Kirche, sondern man führt sie, erklärt sie. Kunst wird zur Biblia pauperum, erläutert Glaubenswahrheiten, aber öffnet auch dafür. Kunst ist hier in vielfältiger Weise Instrument der Pastoral. Beeindruckende Architektur, Musik. Orgel um 3, Orgel am Abend, Konzert in der Krypta. Niederschwellige Andachten mit guter Musik. Menschen kommen zum Schauen und bleiben um zu hören, bleiben vielfach, um zu sich zu kommen. . Verkündigung durch Kunst. Eine Sprache, die auch Nichtgläubige, Noch-nichtgläubige verstehen.

 

2. Das reiche Angebot an Liturgie und Sakramenten.

Drei Priester sind ständig hier. Drei Messen am Tag, wie sonst kaum wo. Eine ist lateinisch, aber im neuen Ritus. Bei diesen Messen wünsche ich mir, dass die Mitfeiernden zu einer ganz persönlichen Begegnung mit Christus kommen. Darüber habe ich in meinem letzten Buch „Brot des Lebens“ mit großer innerer Bewegung geschrieben. Ich lobe die liturgische Erneuerung, Messe ist nicht mehr nur Priesterliturgie, sondern Feier des Gottesvolkes. Aber ich vermisse noch so oft die persönliche Begegnung mit Christus. Hier passt mir gut das Bild aus dem Evangelium, wo Jesus den Petrus dreimal fragt: liebst du mich? Das sollten wir Priester immer uns bei der täglichen Messe selbst fragen lassen, das sollten wir die Gläubigen lehren. Ich glaube, hier wird es getan.

Es werden erstaunlich viele andere Sakramente gespendet, Taufen, Assistenz bei der Ehe. Das zeigt, dass die Priester und wahrscheinlich auch der enge Kreis der Opus Dei - Laien, die im Pfarrhof wohnen, einen großen Bekanntenkreis haben. Von denen hören Menschen, dass es hier nicht routinemäßig bei der Sakramentenspendung zugeht, sondern sehr persönlich. Taufkatechese für Erwachsene, Ehevorbereitung und nachher Begleitung.

St. Peter ist zu einem internationalen Zentrum geworden auf Grund der vielen angebotenen Sprachen, aber auch der persönlichen Beziehungen zur Diplomatie, zur UNO. Ich hätte gerne, wenn die so persönlichen Erfahrungen auch anderen Pfarren zu Gute kommen könnten. Mein Ziel bei der Visitation ist ja auch, der bereichernde Austausch.

 

3. Eine Beichtkirche.

Es gibt mehrere im 1. Bezirk: St. Anna, Kapuziner, und vor allem auch St. Stephan. Aber hier lob ich das systematische Angebot an Beichtmöglichkeit, jeden Tag. Freilich ist das die erste Voraussetzung, aber sie genügt nicht. Beichte muss immer zu einem persönlichen Gespräch werden, das das reale Leben umfasst. Hier schwebt mir vor, dass die Beichtkirchen aus ihrer Erfahrung weitergeben, wie man zur Beichte heute wieder motivieren kann. Aber ich glaube, man muss gesamtkirchlich auch neu über Sünde und Vergebung reden. Was wirklich schwere Sünde ist und was das Leben mit Gott gefährdet, die Gnade ganz verlieren lässt. Bei der Lesung der Heilung des gelähmten durch Petrus musste ich an die Beichte denken. Ihnen hier geht es nicht vornehmlich um soziale Hilfe, sondern um geistliche. Und bei jeder Beichte wird wahr, was wir lasen: Steh auf und geh! Geh neu deinen Weg!

Nachhaltige Seelsorge: man versucht, und das ist mir ganz neu, durch die elektronischen Kommunikationsmittel weiter Kontakt mit Besuchern zu halten.

 

4. Eine eigene Art von Spiritualität.

Josefmaria Escriva wollte Menschen dazu führen, das Alltagsleben zu heiligen, in jedem Beruf. Vorgestern haben wir sein Fest gefeiert. Für mich war auch Opus Dei immer vor allem eine Laienorganisation. Und sie rühmen sich ja, dass der Gedanke der allgemeinen Berufung zur Heiligkeit, wie es das Konzil aussprach, nicht zuletzt auch auf seinen Einfluss zurückgeht. Sie leben das durch den innersten Kreis der Nummerarier vor. Sie helfen dazu aber auch Eltern und Menschen in allen Berufen, sich zu heiligen und damit auch das Milieu, in dem sie arbeiten. Bei Neuevangelisierung wird immer von der Jüngerschulung geredet. Ich glaube, dass sie dafür einen besonderen Weg haben. Damit wird auch ganz im Geist des Konzils der Gegensatz zwischen Geistlich und Weltlich aufgehoben, wenn die Welt selbst als die gute Schöpfung Gottes erkannt und zur Herausforderung zur Heiligung wird.

 

5. St. Peter, Ort der geistlichen Einkehr.

Die vielen Angebote zu Einkehrtagen, aber auch die Einladung, hier solche abzuhalten. Die Zahl der Priester, ihre Sprachenkenntnisse, ihre größere Welterfahrung sind dazu besondere Voraussetzungen.

 

6. St. Peter, aber nicht ganz ohne Paulus.

Morgen feiern wir das Fest beider. Das ist gut so. Erst durch Paulus tritt die Kirche in die damals große Welt, öffnet sich für die Heiden. Nur beide zusammen bewahren die Kirche vor jeder Gefahr der Enge. Paulus am Areopag. Heute kommt die Kirche aufs Neue ins Gespräch mit Philosophie, mit anderen Religionen, aber auch mit jenen, die noch nicht zu glauben vermögen. Schon Benedikt XVI. hat das vorgelebt im Gespräch mit Jürgen Habermas, Franziskus betont es neu. Sie vom Opus Die haben so gute Voraussetzungen hinauszulangen in die Gesellschaft und die Kirche vor jeder Exklusivität zu bewahren.

Paulus missioniert zuerst allein, aber dann drängt es ihn zu Petrus zu kommen um sich zu vergewissern. Nichts ohne Petrus. Und doch weiß Paulus auch um seine Mitverantwortung und tritt, wenn es nötig ist, auch dem Petrus mahnend entgegen. Ich glaube, dass das ganz im Geiste der Franziskus ist, der die Bischöfe der Welt auffordert, mit ihm doch deutlicher Verantwortung zu übernehmen. Nichts ohne Papst. Aber nicht nur gleichsam unter ihm, sondern mit ihm, in gemeinsamer Verantwortung.

Petrus und Paulus, beide in Rom. Der eine im Zentrum begraben, der andere vor den Mauern. Auch der Herr ist vor den Mauern Jerusalems begraben worden. Das Herz der Kirche im Zentrum und doch die Arme weit hinausragend in die Welt.

Ich danke dem Opus Dei, Laien und Priestern für die so gute und gewissermaßen spezifische Pastoral hier in St. Peter. Gott segne auch weiter ihr Wirken. Es fehlt in der Gesamtkirche noch viel, Laien ihre Berufung zur Heiligkeit bewusst zu machen und sie damit zu lebendigen Gliedern am Leibe Christi zu stärken.

Dr. Christian Spalek

AKTUELLE TERMINE

Oktober 2021

Einkehrstunden: alle Informationen hier

Festtage, liturgische Feiern

So. 03.10. 27. Sonntag im Jahreskreis
10.00 – Familienmesse
11:15 – Lateinisches Hochamt;
Missa in Es – Ondrej Hornik (1864-1917), Ensemble Choriambus
17.00 – Gemeindemesse,Sologesang: Jesus ist das
schönste Licht (J. S. Bach), Ave Maria (Bach – Gounod)

So. 10.10. 28. Sonntag im Jahreskreis
10.00 – Familienmesse
11:15 – Lateinisches Hochamt;
Gregorianischer Choral mit der schola resupina
17.00 – Gemeindemesse, Sologesang: Largo (G. F. Händel), Ave Maria (F. Schubert)

Sa. 16.10. Jahrestag der Weihe der eigenen Kirche (Hochfest)

So. 17.10. 29. Sonntag im Jahreskreis
10.00 – Familienmesse
11:15 – Lateinisches Hochamt;
Missa brevis in F- Valentin Rathgeber (1682-1750), Ensemble Armonia
17.00 – Gemeindemesse, Sologesang: Ich halte treulich still (J. S. Bach), Ave Maria (Camille Saint Saens)

Mo. 18.10. Hl. Lukas, Evangelist (Fest)

So. 24.10. 30. Sonntag im Jahreskreis
10.00 – Familienmesse
11:15 – Lateinisches Hochamt;
Missa brevis Nr. 4 in A – Robert Führer (1807-1861), Ensemble Choriambus
17.00 – Gemeindemesse, Sologesang: O du mein Trost und süßes Hoffen (J. W. Franck), Ave Maria (L. Tosti)

Di. 26.10. Nationalfeiertag: Hl. Messen nur um 11.00 und 17.00 Uhr; nach der Hl. Messe um 17.00: Segen mit der Reliquie des Hl. Josefmaria Escrivá

Do. 28.10., Hl. Simon und Hl. Judas Apostel (Fest)
Aussetzung mit Andacht zu Maria vom guten Rat;

So. 31.10. 31. Sonntag im Jahreskreis
10.00 – Familienmesse
11:15 – Lateinisches Hochamt; Messe in C,
Windhaager Messe), L. Gallo: Sopran, R. Sperger: Orgel
17.00 – Gemeindemesse, Sologesang: Jesus meines
Glaubens Zier (J. S. Bach), Panis Angelicus (Cäsar Franck)

Vorschau

Mo. 01.11. Allerheiligen – Hochfest
10.00 – Familienmesse
11:15 – Hochamt; 11.15 a.m. ( Missa brevis in F,
Josef Gabriel Rheinberger, Chor von St. Peter)
17.00 – Gemeindemesse,

Di. 02.11. Allerseelen
17.00 – Feierliches Requiem; Requiem von Christobal de Morales, Ensemble Renaissance in St. Peter, Leitung V. Prado

Gebetsanliegen des Heiligen Vaters
Betern wir, dass alle Getauften für das Evangelium eintreten und bereit sind für die Sendung eines Lebens, das die Freude an der Frohen Botschaft bezeugt.

Sturmgebet:
Sa. 02.10. ab ca. 16:10 P. Sebaldus Mair (Primizsegen) 17h Hl. Messe

„Junges Forum Peterskirche“
– Mit Oktober starten wir für junge Leute einen neuen Bereich, das „Junge Forum Peterskirche“. Ein Team von Studenten und jungen Berufstätigen bietet Tätigkeiten an, um den Glauben gemeinsam zu leben, Bildung und Begegnung zu fördern.
Am 3.10.21, 18.00 Uhr ist „Abend der Barmherzigkeit“, anschließend der Kickoff des „Jungen Forums“!
– Mehr Infos unter www.peterskirche.at/forum.
Mach mit, komm vorbei! Wenn Du gern die Info-Broadcasts erhalten willst, schick ein Mail an jungesforum@peterskirche.at!

„Junges Forum Peterskirche“ (www.peterskirche.at/forum)
– Abend der Barmherzigkeit
So. 03.10.2021 18:00 – 19:15, anschl. Kickoff des „Jungen Forums“ – „Fit for Faith“ : Workshop Basics des Glaubens
So.31.10.21, 18:15-19:15 Uhr – Anmeldung: jungesforum@peterskirche.at

2021-2022

Erstkommunion:
Anmeldung bis 9.10.21 per Mail an peterskirche@utanet.at
Unterricht nach der Familienmesse im Kaiseroratorium mit Dr. Christian Spalek, Termine werden noch bekanntgegeben.
Feier der Erstkommunion: 12.6.22 um 10.00 Uhr

Firmung:
Anmeldung bis 9.10.21 per Mail an peterskirche@utanet.at
Unterricht nach der Familienmesse im Kaiseroratorium mit Dr. Christian Spalek
1. Termin: 10.10.21 um 11.15 Uhr
Weitere Termine werden noch bekanntgegeben.
Feier der Firmung: 19.6.22 um 10.00 UhrH

 

Aktueller Beichtplan

GEISTLICHES ANGEBOT

Jahr des Hl. Josef

Papst Franziskus hat ein „Jahr des Hl. Josef“ vom 8.12.20 bis 8.12.21 ausgerufen. Mehr Info

Im Apostolischen Schreiben „Patris Corde“ lädt er uns ein, in der Andacht und Verehrung des Hl. Josefs zu wachsen. Zum Schreiben …

In diesem Jubiläumsjahr zu Ehren des hl. Josef können bis zum 8.Dez. 2021 vollkommene Ablässe gewonnen werden. Zum Dekret…

Heilige Messen

Sonn- und Feiertage: 10:00, 11.15 und  17:00 Uhr
Montag – Freitag: 11:00, 12.30 und 17:00 Uhr
Samstag: 11:00, 17:00 (Vorabendmesse)

Beichtgelegenheit

Täglich:

10:00 – 13:00
&
16:00 – 19:00

Heiliger Rosenkranz

Montag – Freitag:
16:30 vor der Hl. Messe

Samstag, Sonn- und Feiertag:
16:20 vor der Hl. Messe

Anbetung des Allerheiligsten

Donnerstags

17:30 – 18:00 gestaltet
18:00 – 19:00 still

(jeweils mit sakramentalem Segen)
entfällt im Juli und August

Erstkommunion

firmung

Ehe- und Taufvorbereitung

Kontakt: Dr. Christian Spalek: kontakt(at)peterskirche.at, 0676/9414154

KOOPERATION

Einkehrstunden

Zeit der inneren Sammlung und der Stille.
Neuen Schwung holen.

tHEOLOGISCHES fORUM

Bildungsangebote für
Priester und
Priesteramtskandidaten

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