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Pastorales Profil

Die seelsorgliche Betreuung der Peterskirche wurde 1970 vom Wiener Erzbischof Kardinal König Priestern des Opus Dei übertragen.

Die Kirche wird geleitet von Rektor Dr. Christian Spalek, dem mehrere Priester in der Leitung und Seelsorge zur Seite stehen.

Vorabend Peter und Paul – Patrozinium

28. Juni 2014

 

In meinen frühen Priesterjahren war St. Peter eine Studenten- und Predigtkirche, hier bewunderten wir u.a. den Dominikaner Diego Götz, den Jesuiten P. Mitzka, Otto Mauer u.a. 1970, ich war schon im Ordinariat tätig, vertraute Kardinal König St. Peter den Priestern des Opus Dei an, als Prälat Torello Regionalvikar war. Es war künftig keine Pfarre mehr, sondern ein Rektorat, das sich den besonderen Aufgaben einer Citypastoral widmen konnte. Im Rahmen der Visitation des Dekanates Wien I. bin ich heute hier gleichsam offiziell zu Besuch.

Was zeichnet dieses Rektorat vor anderen aus? Was haben die Opus Dei-Priester daraus gemacht? Ich meine, dass hier von einem intensiven Kerne heraus in vielfältiger Wiese Fernstehendenseelsorge, also „Stadtmission“ betrieben wird. Die Kirche bietet dafür viele Möglichkeiten an, das Opus Dei nützt sie auf Grund ihres eigenen Potentials.

 

1. Die Kirche, ein barockes Juwel.

St. Peter steht in jedem Wienführer, ihr Besuch gehört zum Standardprogramm. Ein großer Dank an Dr. Werner Litzka, unter dem die gründliche Restaurierung beendet worden ist. Touristen kommen hier nicht nur in eine schöne, aber den Steinen nach tote Kirche, sondern man führt sie, erklärt sie. Kunst wird zur Biblia pauperum, erläutert Glaubenswahrheiten, aber öffnet auch dafür. Kunst ist hier in vielfältiger Weise Instrument der Pastoral. Beeindruckende Architektur, Musik. Orgel um 3, Orgel am Abend, Konzert in der Krypta. Niederschwellige Andachten mit guter Musik. Menschen kommen zum Schauen und bleiben um zu hören, bleiben vielfach, um zu sich zu kommen. . Verkündigung durch Kunst. Eine Sprache, die auch Nichtgläubige, Noch-nichtgläubige verstehen.

 

2. Das reiche Angebot an Liturgie und Sakramenten.

Drei Priester sind ständig hier. Drei Messen am Tag, wie sonst kaum wo. Eine ist lateinisch, aber im neuen Ritus. Bei diesen Messen wünsche ich mir, dass die Mitfeiernden zu einer ganz persönlichen Begegnung mit Christus kommen. Darüber habe ich in meinem letzten Buch „Brot des Lebens“ mit großer innerer Bewegung geschrieben. Ich lobe die liturgische Erneuerung, Messe ist nicht mehr nur Priesterliturgie, sondern Feier des Gottesvolkes. Aber ich vermisse noch so oft die persönliche Begegnung mit Christus. Hier passt mir gut das Bild aus dem Evangelium, wo Jesus den Petrus dreimal fragt: liebst du mich? Das sollten wir Priester immer uns bei der täglichen Messe selbst fragen lassen, das sollten wir die Gläubigen lehren. Ich glaube, hier wird es getan.

Es werden erstaunlich viele andere Sakramente gespendet, Taufen, Assistenz bei der Ehe. Das zeigt, dass die Priester und wahrscheinlich auch der enge Kreis der Opus Dei - Laien, die im Pfarrhof wohnen, einen großen Bekanntenkreis haben. Von denen hören Menschen, dass es hier nicht routinemäßig bei der Sakramentenspendung zugeht, sondern sehr persönlich. Taufkatechese für Erwachsene, Ehevorbereitung und nachher Begleitung.

St. Peter ist zu einem internationalen Zentrum geworden auf Grund der vielen angebotenen Sprachen, aber auch der persönlichen Beziehungen zur Diplomatie, zur UNO. Ich hätte gerne, wenn die so persönlichen Erfahrungen auch anderen Pfarren zu Gute kommen könnten. Mein Ziel bei der Visitation ist ja auch, der bereichernde Austausch.

 

3. Eine Beichtkirche.

Es gibt mehrere im 1. Bezirk: St. Anna, Kapuziner, und vor allem auch St. Stephan. Aber hier lob ich das systematische Angebot an Beichtmöglichkeit, jeden Tag. Freilich ist das die erste Voraussetzung, aber sie genügt nicht. Beichte muss immer zu einem persönlichen Gespräch werden, das das reale Leben umfasst. Hier schwebt mir vor, dass die Beichtkirchen aus ihrer Erfahrung weitergeben, wie man zur Beichte heute wieder motivieren kann. Aber ich glaube, man muss gesamtkirchlich auch neu über Sünde und Vergebung reden. Was wirklich schwere Sünde ist und was das Leben mit Gott gefährdet, die Gnade ganz verlieren lässt. Bei der Lesung der Heilung des gelähmten durch Petrus musste ich an die Beichte denken. Ihnen hier geht es nicht vornehmlich um soziale Hilfe, sondern um geistliche. Und bei jeder Beichte wird wahr, was wir lasen: Steh auf und geh! Geh neu deinen Weg!

Nachhaltige Seelsorge: man versucht, und das ist mir ganz neu, durch die elektronischen Kommunikationsmittel weiter Kontakt mit Besuchern zu halten.

 

4. Eine eigene Art von Spiritualität.

Josefmaria Escriva wollte Menschen dazu führen, das Alltagsleben zu heiligen, in jedem Beruf. Vorgestern haben wir sein Fest gefeiert. Für mich war auch Opus Dei immer vor allem eine Laienorganisation. Und sie rühmen sich ja, dass der Gedanke der allgemeinen Berufung zur Heiligkeit, wie es das Konzil aussprach, nicht zuletzt auch auf seinen Einfluss zurückgeht. Sie leben das durch den innersten Kreis der Nummerarier vor. Sie helfen dazu aber auch Eltern und Menschen in allen Berufen, sich zu heiligen und damit auch das Milieu, in dem sie arbeiten. Bei Neuevangelisierung wird immer von der Jüngerschulung geredet. Ich glaube, dass sie dafür einen besonderen Weg haben. Damit wird auch ganz im Geist des Konzils der Gegensatz zwischen Geistlich und Weltlich aufgehoben, wenn die Welt selbst als die gute Schöpfung Gottes erkannt und zur Herausforderung zur Heiligung wird.

 

5. St. Peter, Ort der geistlichen Einkehr.

Die vielen Angebote zu Einkehrtagen, aber auch die Einladung, hier solche abzuhalten. Die Zahl der Priester, ihre Sprachenkenntnisse, ihre größere Welterfahrung sind dazu besondere Voraussetzungen.

 

6. St. Peter, aber nicht ganz ohne Paulus.

Morgen feiern wir das Fest beider. Das ist gut so. Erst durch Paulus tritt die Kirche in die damals große Welt, öffnet sich für die Heiden. Nur beide zusammen bewahren die Kirche vor jeder Gefahr der Enge. Paulus am Areopag. Heute kommt die Kirche aufs Neue ins Gespräch mit Philosophie, mit anderen Religionen, aber auch mit jenen, die noch nicht zu glauben vermögen. Schon Benedikt XVI. hat das vorgelebt im Gespräch mit Jürgen Habermas, Franziskus betont es neu. Sie vom Opus Die haben so gute Voraussetzungen hinauszulangen in die Gesellschaft und die Kirche vor jeder Exklusivität zu bewahren.

Paulus missioniert zuerst allein, aber dann drängt es ihn zu Petrus zu kommen um sich zu vergewissern. Nichts ohne Petrus. Und doch weiß Paulus auch um seine Mitverantwortung und tritt, wenn es nötig ist, auch dem Petrus mahnend entgegen. Ich glaube, dass das ganz im Geiste der Franziskus ist, der die Bischöfe der Welt auffordert, mit ihm doch deutlicher Verantwortung zu übernehmen. Nichts ohne Papst. Aber nicht nur gleichsam unter ihm, sondern mit ihm, in gemeinsamer Verantwortung.

Petrus und Paulus, beide in Rom. Der eine im Zentrum begraben, der andere vor den Mauern. Auch der Herr ist vor den Mauern Jerusalems begraben worden. Das Herz der Kirche im Zentrum und doch die Arme weit hinausragend in die Welt.

Ich danke dem Opus Dei, Laien und Priestern für die so gute und gewissermaßen spezifische Pastoral hier in St. Peter. Gott segne auch weiter ihr Wirken. Es fehlt in der Gesamtkirche noch viel, Laien ihre Berufung zur Heiligkeit bewusst zu machen und sie damit zu lebendigen Gliedern am Leibe Christi zu stärken.

GESCHICHTE

Die „erste“ Peterskirche entstand in der zweiten Hälfte des 4. Jahrhundert, an der Stelle des jetzigen Baus, als Umbau eines Kasernengebäudes des römischen Lagers Vindobona: Sie war eine einschiffige Saalkirche basilikaler Art, die älteste Kirche Wiens und die erste Pfarre der Stadt.

Die mittelalterliche Peterskirche ging aus einem romanischen Umbau dieser Kirche hervor, der später gotisiert wurde. Ihr Langhaus hatte drei ungleiche Schiffe und enthielt acht Altäre, ihr rechteckiger Turm war dreistöckig, endete an den vier Kanten in hohen Ecktürmen und wurde in der Mitte von einem spitzen Helm überragt (siehe die Ansicht von Hoefnagel, 1609, hier wiedergegeben). Wie diese Kirche innen im Detail ausgesehen hat, ist bislang unbekannt. Von der spätgotischen Valentinskapelle sind Steinretabeln von 1510/15 in der Krypta erhalten geblieben.

Durch die Initiative von Kaiser Leopold I. und mithilfe der Dreifaltigkeitsbruderschaft kam es zum Neubau: Die schon ziemlich verfallene Kirche wurde samt umliegendem Friedhof 1701 abgerissen. Nach Plänen von Gabriele Montani, möglichen Veränderungen des berühmten österreichischen Architekten Lukas von Hildebrandt und einer Fassadenlösung aufgrund eines wahrscheinlichen Briefentwurfes von Kilian Ignaz Dientzenhofer wurde die neue, barocke Peterskirche gebaut. 1708 wurde sie unter Anwesenheit des Kaiserpaares benediziert und dem Kult übergeben. 1730 wurde das Presbyterium angebaut. Nach der Fertigstellung 1733 wurde die Kirche der Allerheiligsten Dreifaltigkeit und dem hl. Petrus geweiht. 1751-53 wurde am Eingang der Portalvorbau hinzugefügt. Große Meister wie Steinl, Altomonte, Rottmayr, Johann Georg Schmidt und Donner-Kohl trugen zur Schaffung eines einzigartig reichen und harmonischen Kirchengebäudes bei. Die Peterskirche zählt zu den schönsten Barockkirchen Wiens und zu den hervorragendsten Kunstdenkmälern Österreichs.

Mehrmals wurde die Kirche restauriert, zuletzt grundlegend innen und außen von 2001 bis 2004 (siehe Renovierung). Unter der gesamten Kirche erstreckt sich die Krypta, wo der älteste Teil der Kirche zu finden ist, ein frühromanischer Portallöwe aus Stein. Dieser Raum wurde 1971 restauriert, neu ausgestattet und der Seelsorge zugänglich gemacht wurde. Hier findet seit 1958 jedes Jahr zur Adventszeit eine sehr populär gewordene Krippenausstellung statt.

Die seelsorgliche Betreuung der Peterskirche wurde 1970 vom Wiener Erzbischof den Priestern des Opus Dei übertragen. 1976 wurde die Pfarre in eine Rektoratskirche umgewandelt.

Kurzführung

Auf dem Grundriss einer Ellipse erhebt sich der Kirchenbau, darüber die Zentralkuppel, die mit einer Laterne abschließt (Höhe 56,8 m). Die Vorderseite, leicht konkav einschwingend, ist von zwei hoch aufragenden Türmen flankiert und endet in mittlerer Höhe in einer Ballustrade. In den Türmen stehen in Nischen die Statuen (aus Sandstein) der Apostel Paulus und Simon, links und Johannes Ev. und Judas Thaddäus, rechts. An der Rückseite schließt ein Quadrat mit einer quergestellten, ovalen Kuppel an. Dort befindet sich der Altarraum, links davon die Sakristei, rechts der Abgang zur Krypta.

Grundriss    

Das Rokoko-Portal

Das Rokoko-Portal wurde von Andrea Altomonte entworfen und durch eine Stiftung des Superintendenten der Drefaltigkeitsbruderschaft, Joachim Georg Schwandtner (Grabmal in der Kirche, links im Presbyterium) ausgeführt. Auf dem Dach sind die drei theologischen Tugenden Glaube, Hoffnung und Liebe als Bleistatuen (von Franz Kohl, inspiriert von Figurenerfindungen von Georg Raphael Donner) dargestellt.

Über dem Eingang der Kirche erhebt sich die Orgelempore

Brüstung, Gitter im Rokoko-Stil und die Orgelpfeifen (2175 Pfeifen, 3 Manuale, 34 Stimmen) sind reich verziert. Das Gesamtkonzept der Orgel sowie auch der Bänke stammt von Matthias Steinl.

Unter der Orgelempore befinden sich Fresken von A. Galli-Bibiena

aus dem Leben des hl. Petrus. Hier: Jesus befiehlt Petrus, über das Meer zu gehen.

Das Innere der Kirche ist geprägt von der Ovalform und der hohen Kuppel. Unter der Führung von Matthias Steinl haben die mitwirkenden Meister ein einheitliches Gesamtkunstwerk geschaffen.

Kuppelfresko

Von Johann Michael Rottmayr in zwei Jahren (1713-14) fast alleine gemalt. Hauptthema ist die Krönung Mariens durch Gottvater und Gottsohn, der Hl. Geist schwebt darüber in der Laterne. Rundherum die Apostel, bekannte Heilige und Gestalten aus dem Alten Testament, die drei Erzengel und überall viele Engel.

Die Kanzel

Links neben dem Presbyterium ist von Matthias Steinl entworfen: Vorne auf der Brüstung der 12-jährige Jesus im Tempel lehrend, auf dem Schalldeckel eine Dreifaltigkeitsdarstellung.

 

Johannes von Nepomuk - Altar

Rechts beim Presbyterium wurde 1729 anläßlich der Heiligsprechung des Heiligen erreichtet. Er stammt von Lorenzo Mattielli (Holz, vergoldet) und stellt das Martyrium des hl. Johannes Nepomuk dar. Darüber schwebt die Muttergottes von Bunzlau, wo der Heilige Pfarrer war. Ein Engel hält ihm die Palme des Martyriums entgegen. Die fünf Sterne im Wasser sind Symbol für das lateinische Wort TACUI (ich habe geschwiegen).

 

Ausschnitt aus der Martyriumsszene.
Unsere Liebe Frau von Bunzlau.

Das Wappen Kaiser Leopolds I.

Das Wappen Kaiser Leopolds I. mit der Devise: Consilio et industria (durch Besonnenheit und Fleiß) ist im Kuppelbogen über dem Volksaltar zu sehen.

Der Hochaltar

Der Hochaltar wurde von Antonio Galli-Bibiena entworfen: Zentral ist das große Altarblatt (von Martino Altomonte) mit der Heilung des Lahmen an der Schönen Tempelpforte in Jerusalem durch die Apostel Petrus und Johannes, flankiert von jeweils drei mächtigen Säulen. Über dem Tabernakel die Immakulata von Leopold Kupelwieser (1836), die den darüberstehenden Gnadenstuhl aus dem 15. Jahrhundert teilweise verdeckt. Auf halber Höhe des Presbyteriums befinden sich links und rechts die Kaiseroratorien.

Ausschnitt aus dem Altarbild
Immakulata
Über dem Hochaltarbild das Bild im Auszug: Es stellt die Verehrung des Gottesnamens JAHWE dar.

Die Barbara-Kapelle

Die Barbara-Kapelle stellt im Altarbild (von Franz Karl Remp) das Martyrium der hl. Barbara dar, flankiert von den Statuen der hll. Klara von Assisi und Theresia von Avila. Im Vorsatzbild der hl. Expeditus. Das Gesamtkonzept sowie das Deckenfresko stammen von Matthias Steinl.

Die Sebastian - Kapelle

Die Sebastian-Kapelle ist die linke grosse Seitenkapelle: Das Altarblatt (Martyrium des hl. Sebastian) hat Anton Schoonjans gemalt, die Deckenfresken schuf J. M. Rottmayr, das Bild über dem Tabernakel ist eine Kopie des bekannten Gnadenbildes Mariahilf (von Franz S. Rosenstingl). Die Heiligen aus weissen Stein sind Leopold, Karl Borromäus, Rochus (beide Pestheilige) und König Ludwig von Frankreich.

Ausschnitt aus dem Altarbild.
Das Vorsatzbild Maria Hilf.

Kapelle der heiligen Familie

Kapelle der heiligen Familie​ zeigt im Altarbild (von Martino Altomonte) den hl. Josef mit dem Jesuskind, links davon sitzend Maria, im Vordergrund die Eltern der Gottesmutter, die hll. Joachim und Anna. Die Statuen des Zacharias und der Elisabeth mit dem kleinen Johannes dem Täufer ergänzen die Familie. Im Vorsatzbild der hl. Josefmaria Escrivá, Gründer des Opus Dei. Unter der Altarmensa im gläsernen Sargschrein die Leiche des Katakombenmärtyrers Donatus.

Ausschnitt aus dem Altarbild.
Vorsatzbild: Der hl. Josefmaria Escrivá.

Die Michaels - Kapelle

Im grossen Altarblatt (vom Wiener Schmidt): Der hl. Erzengel Michael als Sieger über die gefallenen Engel, lnks und rechts die Statuen der hl. Gabriel und hl. Raphael. Das Vorsatzbild ist eine Kopie des Gnadenbildes der Mutter vom Guten Rat, ein Geschenk von Papst Leo XIII. Der Katakombenheilige im Schrein ist der hl. Benediktus.

Ausschnitt aus dem Altarbild.
Das Vorsatzbild: Maria, Mutter vom Guten Rat.

Die Franz-von-Sales-Kapelle

Die Franz-v.-Sales-Kapelle wurde von Wiener Savoyarden gestiftet, was sich aus den Statuen von drei der vier Heiligen (Mauritius, Amadeus, Liborius) schließen lässt. Bis zur Restaurierung 2004 trugen diese Statuen die Namen lokaler Heiliger: Georg, Wenzel (Böhmen) und Wolfgang. Der vierte Heilige ist der hl. Nikolaus (hier nicht sichtbar). Das Altarbild – die Erweckung eines toten Knaben durch den hl. Franz – stammt von J. Rottmayr, wie auch die Deckenfresken. Das Vorsatzbild (Herz Jesu) ist von Leopold Kupelwieser.

Ausschnitt aus dem Altarbild.
Herz-Jesu-Bild von Kupelwieser.

Die Antonius-Kapelle

Die Antonius-Kapelle​ zeigt im Altarbild die Vision des hl. Antonius von Padua vor der Gottesmutter und dem Jesuskind. Es stammt von M. Altomonte. Links der hl. Johannes Ev, rechts der hl. Jakobus. Das Vorsatzbild ist eine Herz-Mariä-Darstellung von L. Kupelwieser.

Ausschnitt aus dem Altarbild.
Das Vorsatzbild: Herz Mariä.

Das Relief Karls des Großen

Das Relief Karls des Großen​ von Rudolf Weyr ist aus Marmor und befindet sich seit 1906 an der rechten Aussenseite (Ostseite) der Kirche: Es zeigt die legendäre Gründung der Peterskirche durch Kaiser Karl den Großen.

Der Erzengel Michael und der heilige Petrus

An der Hinterseite beherbergen zwei Nischen die Statuen des Erzengels Michael und des hl. Petrus.

Die Sakristei

Die Krypta

Die Krypta erstreckt sich unter der ganzen Kirche und ruht auf vier mächtigen Säulen, durch die sie drei Schiffe geteilt werden. In jenem unter dem Eingangsbereich befindet sich die Kapelle.

PANORAMAFOTOS

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Renovierung

Derzeitige Projekte

Hier finden Sie eine Übersicht über unsere jüngsten Projekte.


Abgeschlossene Projekte

Im Frühjahr 2008 konnten der Glockenstuhl, die Klöppel und die Joche dank großzügiger Spender rasch und effektiv restauriert werden: Nach der arbeitsbedingten Unterbrechung erfreuen seit Mitte April alle Glocken mit ihrem Klang wieder den Petersplatz und den Graben. Die Entrußungsanlage bei den Opferlichtern, die dem nachhaltigen Schutz des restaurierten Innenraumes der Kirche dient, und die Feuchtigkeitsbekämpfung beim Eingang rechts konnten erfolgreich abgeschlossen werden, auch hier haben uns Spender sehr geholfen.

2015 konnte die Restaurierung des Portikus (Innen und Außenseite) und auch die Metallrestaurierung auf dem Portikus abgeschlossen werden.

2018/19 konnte der Kuppelaufsatz (Voluten) restauriert werden. Die brüchigen Steine drohten herunterzufallen, mit Restauratoren auf Klettergestellen konnte diese Arbeit ohne aufstellung eines Gerüstes bewältigt werden, die gesamte Kuppel wurde auf Fehlstellen im Kupfer überprüft.


Orgelinstandsetzung

Im Sommerhalbjahr 2005 wurde die längst fällige Orgelinstandsetzung durchgeführt; im November konnte die total überholte Orgel eingeweiht werden. Die Kosten dafür konnten erfreulicherweise noch im gleichen Jahr von öffentlichen und privaten Spendern zur Gänze aufgebracht werden. Siehe weitere Angaben unter www.walcker.at


Bisherige Renovierungsarbeiten

2001-2004: Millenniumsrenovierungen
1997-2000: Kuppelfresko und Tambour
1995-1996: Gewölbte Presbyterium
1992-1993: Portikus und Stufenanlage
1987: Kuppellaterne

Dank der Unterstützung der Erzdiözese, des Bundes, der Gemeinde Wien, des Bundesdenkmalamtes, der großzügigen Hilfe der „Freunde der Peterskirche“ und einiger Banken und Firmen war es möglich, diese umgangreichen Arbeiten durchzuführen.

Die bis 2000 durchgeführten Arbeiten legten eine Gesamt-Innenrenovierung nahe. Gleichzeitig machte die akute Gefahr des Herabfallens von Steinchen und Verputzteilen eine gesamte Renovierung der Außenfassade unumgänglich. Die genannten öffentlichen Stellen entschieden daher, die Renovierung der Peterskirche vorrangig voranzutreiben und zu unterstützen. Durch diese 2001 bis 2004 erfolgten „Millenniumsrenovierungen“ konnte die Peterskirche außen und innen vollkommen renoviert werden und präsentiert sich seitdem in neuem Glanz. Obwohl die genannten kirchlichen und staatlichen Stellen einen Großteil der dafür anfallenden Kosten von ca. 2,51 Mio. EURO übernommen haben, wurde der Betrag bisher erst zu einem Teil beglichen.

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