15.11. HL. LEOPOLD

In Wien: Hochfest; Eigene Messe und Lesungen; Gloria; Credo;

Oder: Für Heiligen (885)

Oder: Für Heiligen (884)

Oder: Außerhalb von Wien: Hl. Albert der Große

Oder: Messe vom Tag

Oder: Andere Messen

 

ERÖFFNUNGSVERS

Confiteántur tibi, Dómine, ómnia ópera tua, et Sancti tui benedícant tibi: glóriam regni tui dicent, et poténtiam tuam loquéntur.

Danken sollen dir, Herr, all deine Werke und deine Frommen dich preisen. Sie sollen von der Herrlichkeit deines Königtums reden, sollen sprechen von deiner Macht.

 

Allgemeines Schuldbekenntnis 

 

TAGESGEBET

Allherrschender Gott, du hast dem heiligen Markgrafen Leopold für die Ausübung seines Amtes die Gaben deines Geistes geschenkt. Hilf uns, unsere Pflichten treu zu erfüllen, und nimm uns einst auf in dein himmlisches Reich. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

 

Eigene Lesungen

ERSTE LESUNG Spr 3, 13-20

Lesung aus dem Buch der Sprichwörter

Wohl dem Mann, der Weisheit gefunden, dem Mann, der Einsicht gewonnen hat. Denn sie zu erwerben ist besser als Silber, sie zu gewinnen ist besser als Gold. Sie übertrifft die Perlen an Wert, keine kostbaren Steine kommen ihr gleich. Langes Leben birgt sie in ihrer Rechten, in ihrer Linken Reichtum und Ehre; 3:17 ihre Wege sind Wege der Freude, all ihre Pfade führen zum Glück. Wer nach ihr greift, dem ist sie ein Lebensbaum, wer sie festhält, ist glücklich zu preisen. Der Herr hat die Erde mit Weisheit gegründet und mit Einsicht den Himmel befestigt. Durch sein Wissen brechen die tiefen Quellen hervor und träufeln die Wolken den Tau herab.

 

ANTWORTPSALM Ps 112 (111), 1-2.3-4.5-6. 7 u. 9 (R: vgl. 1a)

Beátus vir qui in mandátis Dómini cupit nimis.

R Selig der Mensch, der den Herrn fürchtet und ehrt! – R

Wohl dem Mann, der den Herrn fürchtet und ehrt und sich herzlich freut an seinen Geboten. Seine Nachkommen werden mächtig im Land, das Geschlecht der Redlichen wird gesegnet. - (R)

Wohlstand und Reichtum füllen sein Haus, sein Heil hat Bestand für immer. Den Redlichen erstrahlt im Finstern ein Licht: der Gnädige, Barmherzige und Gerechte. - (R)

Wohl dem Mann, der gütig und zum Helfen bereit ist, der das Seine ordnet, wie es recht ist. Niemals gerät er ins Wanken; ewig denkt man an den Gerechten. - (R)

Er fürchtet sich nicht vor Verleumdung; sein Herz ist fest, er vertraut auf den Herrn. Reichlich gibt er den Armen, sein Heil hat Bestand für immer; er ist mächtig und hoch geehrt. - R

Beátus vir qui in mandátis Dómini cupit nimis.

R Selig der Mensch, der den Herrn fürchtet und ehrt! – R

 

ZWEITE LESUNG Röm 8, 26-30

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Römer

So nimmt sich auch der Geist unserer Schwachheit an. Denn wir wissen nicht, worum wir in rechter Weise beten sollen; der Geist selber tritt jedoch für uns ein mit Seufzen, das wir nicht in Worte fassen können. Und Gott, der die Herzen erforscht, weiß, was die Absicht des Geistes ist: Er tritt so, wie Gott es will, für die Heiligen ein. Wir wissen, dass Gott bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten führt, bei denen, die nach seinem ewigen Plan berufen sind; denn alle, die er im Voraus erkannt hat, hat er auch im Voraus dazu bestimmt, an Wesen und Gestalt seines Sohnes teilzuhaben, damit dieser der Erstgeborene von vielen Brüdern sei. Die aber, die er vorausbestimmt hat, hat er auch berufen, und die er berufen hat, hat er auch gerecht gemacht; die er aber gerecht gemacht hat, die hat er auch verherrlicht.

 

RUF VOR DEM EVANGELIUM Vers: Joh 15, 9b.5b

Allelúia. Manéte in dilectióne mea, dicit Dóminus: qui manet in me et ego in eo, hic fert fructum multum. Allelúia.

Halleluja. Halleluja. (So spricht der Herr:) Bleibt in meiner Liebe! Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht. Halleluja.

 

EVANGELIUM Lk 19, 12-26

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

In jener Zeit erzählte Jesus das folgende Gleichnis: Ein Mann von vornehmer Herkunft wollte in ein fernes Land reisen, um die Königswürde zu erlangen und dann zurückzukehren. Er rief zehn seiner Diener zu sich, verteilte unter sie Geld im Wert von zehn Minen und sagte: Macht Geschäfte damit, bis ich wiederkomme. Da ihn aber die Einwohner seines Landes hassten, schickten sie eine Gesandtschaft hinter ihm her und ließen sagen: Wir wollen nicht, dass dieser Mann unser König wird. Dennoch wurde er als König eingesetzt. Nach seiner Rückkehr ließ er die Diener, denen er das Geld gegeben hatte, zu sich rufen. Er wollte sehen, welchen Gewinn jeder bei seinen Geschäften erzielt hatte. Der erste kam und sagte: Herr, ich habe mit deiner Mine zehn Minen erwirtschaftet. Da sagte der König zu ihm: Sehr gut, du bist ein tüchtiger Diener. Weil du im Kleinsten zuverlässig warst, sollst du Herr über zehn Städte werden. Der zweite kam und sagte: Herr, ich habe mit deiner Mine fünf Minen erwirtschaftet. Zu ihm sagte der König: Du sollst über fünf Städte herrschen. Nun kam ein anderer und sagte: Herr, hier hast du dein Geld zurück. Ich habe es in ein Tuch eingebunden und aufbewahrt; denn ich hatte Angst vor dir, weil du ein strenger Mann bist: Du hebst ab, was du nicht eingezahlt hast, und erntest, was du nicht gesät hast. Der König antwortete: Aufgrund deiner eigenen Worte spreche ich dir das Urteil. Du bist ein schlechter Diener. Du hast gewusst, dass ich ein strenger Mann bin? Dass ich abhebe, was ich nicht eingezahlt habe, und ernte, was ich nicht gesät habe? Warum hast du dann mein Geld nicht auf die Bank gebracht? Dann hätte ich es bei der Rückkehr mit Zinsen abheben können. Und zu den anderen, die dabeistanden, sagte er: Nehmt ihm das Geld weg, und gebt es dem, der die zehn Minen hat. Sie sagten zu ihm: Herr, er hat doch schon zehn. (Da erwiderte er:) Ich sage euch: Wer hat, dem wird gegeben werden; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat.

 

Glaubensbekenntnis: Groß Latein / Groß Deutsch / Apostolisch Deutsch

 

Gabenbereitung

 

GABENGEBET

Allmächtiger Gott, höre auf die Fürsprache des heiligen Leopold und bewahre uns vor allem Bösen, damit wir deinem Altar würdig dienen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

 

PRÄFATION VON DEN HEILIGEN I

V.: Dóminus vobíscum.

A.: Et cum spíritu tuo.

V.: Sursum corda.

A.: Habémus ad Dóminum.

V.: Grátias agámus Dómino Deo nostro.

A.: Dignum et iustum est.

P.: Der Herr sei mit Euch.

A.: Und mit Deinem Geiste.

P.: Erhebet die Herzen.

A.: Wir haben sie beim Herrn.

P.: Lasset uns danken dem Herrn, unserm Gott.

A.: Das ist würdig und recht.

Vere dignum et iustum est, æquum et salutáre, nos tibi semper et ubíque grátias ágere: Dómine, sancte Pater, omnípotens ætérne Deus: Qui in Sanctórum concílio celebráris, et eórum coronándo mérita tua dona corónas. Qui nobis eórum conversatióne largíris exémplum, et communióne consórtium, et intercessióne subsídium; ut, tantis téstibus confirmáti, ad propósitum certámen currámus invícti et immarcescíbilem cum eis corónam glóriæ consequámur, per Christum Dóminum nostrum. Et ídeo cum Angelis et Archángelis, cumque multíplici congregatióne Sanctórum, hymnum laudis tibi cánimus, sine fine dicéntes: Sanctus…

In Wahrheit ist es würdig und recht, dir, Herr, heiliger Vater, allmächtiger ewiger Gott, immer und überall zu danken. Die Schar der Heiligen verkündet deine Größe, denn in der Krönung ihrer Verdienste krönst du das Werk deiner Gnade. Du schenkst uns in ihrem Leben ein Vorbild, auf ihre Fürsprache gewährst du uns Hilfe und gibst uns in ihrer Gemeinschaft das verheißene Erbe. Ihr Zeugnis verleiht uns die Kraft, im Kampf gegen das Böse zu siegen und mit ihnen die Krone der Herrlichkeit zu empfangen durch unseren Herrn Jesus Christus. Darum preisen wir dich mit allen Engeln und Heiligen und singen vereint mit ihnen das Lob deiner Herrlichkeit: Heilig...

 

Oder: Präfation von den Heiligen

 

Hochgebet: Erstes Zweites Drittes Viertes

 

KOMMUNIONVERS

Iusti epuléntur, et exsúltent in conspéctu Dei, et delecténtur in lætítia.

Die Gerechten freuen sich und jubeln vor Gott; sie jauchzen in heller Freude.

 

SCHLUSSGEBET

Allmächtiger, ewiger Gott, Vater des Erbarmens und Gott allen Trostes, am Gedenktag des heiligen Leopold haben wir uns zum Lob deines Namens versammelt. Schenke uns durch den Leib und das Blut deines Sohnes das Unterpfand jener Vollendung, die allen verheißen ist, die dich lieben. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

 

15.11. HL. LEOPOLD

Commune Texte für Heilige (885-MB II 942); Eigene Lesungen

 

ERÖFFNUNGSVERS Mal 2, 6

Lex veritátis fuit in ore eius et iníquitas non est invénta in lábiis eius; in pace et in æquitáte ambulávit mecum, et multos avértit ab iniquitáte.

Zuverlässige Bewährung kam aus seinem Mund, nichts Verkehrtes kam über seine Lippen. In Frieden und aufrichtig ging er seinen Weg mit Gott, und er bewahrte viele davor, schuldig zu werden.

 

Allgemeines Schuldbekenntnis 

 

TAGESGEBET

Deus, qui solus es sanctus, et sine quo nullus est bonus, intercessióne beáti Leopold, iube nos, quæsumus, tales fíeri, qui non debeámus tua glória privári. Per Dóminum.

Herr, unser Gott, du siehst, dass wir schwache Menschen sind und immer wieder versagen. Schenk uns dein Erbarmen und hilf uns, das Beispiel deiner Heiligen zu begreifen und in unserer Armut alles von deiner Liebe zu erwarten. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

 

Eigene Lesungen

ERSTE LESUNG Spr 3, 13-20

Lesung aus dem Buch der Sprichwörter

Wohl dem Mann, der Weisheit gefunden, dem Mann, der Einsicht gewonnen hat. Denn sie zu erwerben ist besser als Silber, sie zu gewinnen ist besser als Gold. Sie übertrifft die Perlen an Wert, keine kostbaren Steine kommen ihr gleich. Langes Leben birgt sie in ihrer Rechten, in ihrer Linken Reichtum und Ehre; 3:17 ihre Wege sind Wege der Freude, all ihre Pfade führen zum Glück. Wer nach ihr greift, dem ist sie ein Lebensbaum, wer sie festhält, ist glücklich zu preisen. Der Herr hat die Erde mit Weisheit gegründet und mit Einsicht den Himmel befestigt. Durch sein Wissen brechen die tiefen Quellen hervor und träufeln die Wolken den Tau herab.

 

ANTWORTPSALM Ps 112 (111), 1-2.3-4.5-6. 7 u. 9 (R: vgl. 1a)

Beátus vir qui in mandátis Dómini cupit nimis.

R Selig der Mensch, der den Herrn fürchtet und ehrt! – R

Wohl dem Mann, der den Herrn fürchtet und ehrt und sich herzlich freut an seinen Geboten. Seine Nachkommen werden mächtig im Land, das Geschlecht der Redlichen wird gesegnet. - (R)

Wohlstand und Reichtum füllen sein Haus, sein Heil hat Bestand für immer. Den Redlichen erstrahlt im Finstern ein Licht: der Gnädige, Barmherzige und Gerechte. - (R)

Wohl dem Mann, der gütig und zum Helfen bereit ist, der das Seine ordnet, wie es recht ist. Niemals gerät er ins Wanken; ewig denkt man an den Gerechten. - (R)

Er fürchtet sich nicht vor Verleumdung; sein Herz ist fest, er vertraut auf den Herrn. Reichlich gibt er den Armen, sein Heil hat Bestand für immer; er ist mächtig und hoch geehrt. - R

Beátus vir qui in mandátis Dómini cupit nimis.

R Selig der Mensch, der den Herrn fürchtet und ehrt! – R

 

ZWEITE LESUNG Röm 8, 26-30

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Römer

So nimmt sich auch der Geist unserer Schwachheit an. Denn wir wissen nicht, worum wir in rechter Weise beten sollen; der Geist selber tritt jedoch für uns ein mit Seufzen, das wir nicht in Worte fassen können. Und Gott, der die Herzen erforscht, weiß, was die Absicht des Geistes ist: Er tritt so, wie Gott es will, für die Heiligen ein. Wir wissen, dass Gott bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten führt, bei denen, die nach seinem ewigen Plan berufen sind; denn alle, die er im Voraus erkannt hat, hat er auch im Voraus dazu bestimmt, an Wesen und Gestalt seines Sohnes teilzuhaben, damit dieser der Erstgeborene von vielen Brüdern sei. Die aber, die er vorausbestimmt hat, hat er auch berufen, und die er berufen hat, hat er auch gerecht gemacht; die er aber gerecht gemacht hat, die hat er auch verherrlicht.

 

RUF VOR DEM EVANGELIUM Vers: Joh 15, 9b.5b

Allelúia. Manéte in dilectióne mea, dicit Dóminus: qui manet in me et ego in eo, hic fert fructum multum. Allelúia.

Halleluja. Halleluja. (So spricht der Herr:) Bleibt in meiner Liebe! Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht. Halleluja.

 

EVANGELIUM Lk 19, 12-26

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

In jener Zeit erzählte Jesus das folgende Gleichnis: Ein Mann von vornehmer Herkunft wollte in ein fernes Land reisen, um die Königswürde zu erlangen und dann zurückzukehren. Er rief zehn seiner Diener zu sich, verteilte unter sie Geld im Wert von zehn Minen und sagte: Macht Geschäfte damit, bis ich wiederkomme. Da ihn aber die Einwohner seines Landes hassten, schickten sie eine Gesandtschaft hinter ihm her und ließen sagen: Wir wollen nicht, dass dieser Mann unser König wird. Dennoch wurde er als König eingesetzt. Nach seiner Rückkehr ließ er die Diener, denen er das Geld gegeben hatte, zu sich rufen. Er wollte sehen, welchen Gewinn jeder bei seinen Geschäften erzielt hatte. Der erste kam und sagte: Herr, ich habe mit deiner Mine zehn Minen erwirtschaftet. Da sagte der König zu ihm: Sehr gut, du bist ein tüchtiger Diener. Weil du im Kleinsten zuverlässig warst, sollst du Herr über zehn Städte werden. Der zweite kam und sagte: Herr, ich habe mit deiner Mine fünf Minen erwirtschaftet. Zu ihm sagte der König: Du sollst über fünf Städte herrschen. Nun kam ein anderer und sagte: Herr, hier hast du dein Geld zurück. Ich habe es in ein Tuch eingebunden und aufbewahrt; denn ich hatte Angst vor dir, weil du ein strenger Mann bist: Du hebst ab, was du nicht eingezahlt hast, und erntest, was du nicht gesät hast. Der König antwortete: Aufgrund deiner eigenen Worte spreche ich dir das Urteil. Du bist ein schlechter Diener. Du hast gewusst, dass ich ein strenger Mann bin? Dass ich abhebe, was ich nicht eingezahlt habe, und ernte, was ich nicht gesät habe? Warum hast du dann mein Geld nicht auf die Bank gebracht? Dann hätte ich es bei der Rückkehr mit Zinsen abheben können. Und zu den anderen, die dabeistanden, sagte er: Nehmt ihm das Geld weg, und gebt es dem, der die zehn Minen hat. Sie sagten zu ihm: Herr, er hat doch schon zehn. (Da erwiderte er:) Ich sage euch: Wer hat, dem wird gegeben werden; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat.

 

Gabenbereitung

 

GABENGEBET

Sacrifícia, Dómine, quæ in hac festivitáte beáti Leopold tuæ offérimus maiestáti, nobis sint ad salútem efficácia, et tuæ plácita pietáti. Per Christum.

Allmächtiger Gott, am Gedenktag des heiligen Leopold feiern wir das Opfer des Lobes. Es versöhne uns mit dir und helfe uns, das Heil zu erlangen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

 

PRÄFATION VON DEN HEILIGEN I

V.: Dóminus vobíscum.

A.: Et cum spíritu tuo.

V.: Sursum corda.

A.: Habémus ad Dóminum.

V.: Grátias agámus Dómino Deo nostro.

A.: Dignum et iustum est.

P.: Der Herr sei mit Euch.

A.: Und mit Deinem Geiste.

P.: Erhebet die Herzen.

A.: Wir haben sie beim Herrn.

P.: Lasset uns danken dem Herrn, unserm Gott.

A.: Das ist würdig und recht.

Vere dignum et iustum est, æquum et salutáre, nos tibi semper et ubíque grátias ágere: Dómine, sancte Pater, omnípotens ætérne Deus: Qui in Sanctórum concílio celebráris, et eórum coronándo mérita tua dona corónas. Qui nobis eórum conversatióne largíris exémplum, et communióne consórtium, et intercessióne subsídium; ut, tantis téstibus confirmáti, ad propósitum certámen currámus invícti et immarcescíbilem cum eis corónam glóriæ consequámur, per Christum Dóminum nostrum. Et ídeo cum Angelis et Archángelis, cumque multíplici congregatióne Sanctórum, hymnum laudis tibi cánimus, sine fine dicéntes: Sanctus…

In Wahrheit ist es würdig und recht, dir, Herr, heiliger Vater, allmächtiger ewiger Gott, immer und überall zu danken. Die Schar der Heiligen verkündet deine Größe, denn in der Krönung ihrer Verdienste krönst du das Werk deiner Gnade. Du schenkst uns in ihrem Leben ein Vorbild, auf ihre Fürsprache gewährst du uns Hilfe und gibst uns in ihrer Gemeinschaft das verheißene Erbe. Ihr Zeugnis verleiht uns die Kraft, im Kampf gegen das Böse zu siegen und mit ihnen die Krone der Herrlichkeit zu empfangen durch unseren Herrn Jesus Christus. Darum preisen wir dich mit allen Engeln und Heiligen und singen vereint mit ihnen das Lob deiner Herrlichkeit: Heilig...

 

Hochgebet: Erstes Zweites Drittes Viertes

 

KOMMUNIONVERS Mt 5, 8-10

Beáti mundo corde, quóniam ipsi Deum vidébunt; beáti pacífici, quóniam fílii Dei vocabúntur.

Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott sehen. Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden. Selig, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihnen gehört das Himmelreich.

 

SCHLUSSGEBET

Sacro múnere satiáti, súpplices te, Dómine, deprecámur, ut, quod in festivitáte beáti Leopold débitæ servitútis celebrámus offício, salvatiónis tuæ sentiámus augméntum. Per Christum.

Gütiger Gott, dem Auftrag deines Sohnes getreu, haben wir das Opfer gefeiert und das heilige Sakrament empfangen. Es heile uns von unseren Sünden und schenke uns Wachstum in deiner Gnade. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

 

15.11. HL. LEOPOLD

Für Heilige (D-3; 884); Eigene Lesungen

 

ERÖFFNUNGSVERS

In virtúte tua, Dómine, lætábitur iustus, et super salutáre tuum exsultábit veheménter; desidérium ánimæ eius tribuísti ei.

An deiner Macht, Herr, freut sich der Gerechte, über deine Hilfe jubelt er laut. Du hast ihm den Wunsch seines Herzens erfüllt.

 

Allgemeines Schuldbekenntnis 

 

TAGESGEBET

Allherrschender Gott, du hast dem heiligen Markgrafen Leopold für die Ausübung seines Amtes die Gaben deines Geistes geschenkt. Hilf uns, unsere Pflichten treu zu erfüllen, und nimm uns einst auf in dein himmlisches Reich. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

 

Eigene Lesungen

ERSTE LESUNG Spr 3, 13-20

Lesung aus dem Buch der Sprichwörter

Wohl dem Mann, der Weisheit gefunden, dem Mann, der Einsicht gewonnen hat. Denn sie zu erwerben ist besser als Silber, sie zu gewinnen ist besser als Gold. Sie übertrifft die Perlen an Wert, keine kostbaren Steine kommen ihr gleich. Langes Leben birgt sie in ihrer Rechten, in ihrer Linken Reichtum und Ehre; 3:17 ihre Wege sind Wege der Freude, all ihre Pfade führen zum Glück. Wer nach ihr greift, dem ist sie ein Lebensbaum, wer sie festhält, ist glücklich zu preisen. Der Herr hat die Erde mit Weisheit gegründet und mit Einsicht den Himmel befestigt. Durch sein Wissen brechen die tiefen Quellen hervor und träufeln die Wolken den Tau herab.

 

ANTWORTPSALM Ps 112 (111), 1-2.3-4.5-6. 7 u. 9 (R: vgl. 1a)

Beátus vir qui in mandátis Dómini cupit nimis.

R Selig der Mensch, der den Herrn fürchtet und ehrt! – R

Wohl dem Mann, der den Herrn fürchtet und ehrt und sich herzlich freut an seinen Geboten. Seine Nachkommen werden mächtig im Land, das Geschlecht der Redlichen wird gesegnet. - (R)

Wohlstand und Reichtum füllen sein Haus, sein Heil hat Bestand für immer. Den Redlichen erstrahlt im Finstern ein Licht: der Gnädige, Barmherzige und Gerechte. - (R)

Wohl dem Mann, der gütig und zum Helfen bereit ist, der das Seine ordnet, wie es recht ist. Niemals gerät er ins Wanken; ewig denkt man an den Gerechten. - (R)

Er fürchtet sich nicht vor Verleumdung; sein Herz ist fest, er vertraut auf den Herrn. Reichlich gibt er den Armen, sein Heil hat Bestand für immer; er ist mächtig und hoch geehrt. - R

Beátus vir qui in mandátis Dómini cupit nimis.

R Selig der Mensch, der den Herrn fürchtet und ehrt! – R

 

ZWEITE LESUNG Röm 8, 26-30

Lesung aus dem Brief des Apostels Paulus an die Römer

So nimmt sich auch der Geist unserer Schwachheit an. Denn wir wissen nicht, worum wir in rechter Weise beten sollen; der Geist selber tritt jedoch für uns ein mit Seufzen, das wir nicht in Worte fassen können. Und Gott, der die Herzen erforscht, weiß, was die Absicht des Geistes ist: Er tritt so, wie Gott es will, für die Heiligen ein. Wir wissen, dass Gott bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten führt, bei denen, die nach seinem ewigen Plan berufen sind; denn alle, die er im Voraus erkannt hat, hat er auch im Voraus dazu bestimmt, an Wesen und Gestalt seines Sohnes teilzuhaben, damit dieser der Erstgeborene von vielen Brüdern sei. Die aber, die er vorausbestimmt hat, hat er auch berufen, und die er berufen hat, hat er auch gerecht gemacht; die er aber gerecht gemacht hat, die hat er auch verherrlicht.

 

RUF VOR DEM EVANGELIUM Vers: Joh 15, 9b.5b

Allelúia. Manéte in dilectióne mea, dicit Dóminus: qui manet in me et ego in eo, hic fert fructum multum. Allelúia.

Halleluja. Halleluja. (So spricht der Herr:) Bleibt in meiner Liebe! Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht. Halleluja.

 

EVANGELIUM Lk 19, 12-26

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

In jener Zeit erzählte Jesus das folgende Gleichnis: Ein Mann von vornehmer Herkunft wollte in ein fernes Land reisen, um die Königswürde zu erlangen und dann zurückzukehren. Er rief zehn seiner Diener zu sich, verteilte unter sie Geld im Wert von zehn Minen und sagte: Macht Geschäfte damit, bis ich wiederkomme. Da ihn aber die Einwohner seines Landes hassten, schickten sie eine Gesandtschaft hinter ihm her und ließen sagen: Wir wollen nicht, dass dieser Mann unser König wird. Dennoch wurde er als König eingesetzt. Nach seiner Rückkehr ließ er die Diener, denen er das Geld gegeben hatte, zu sich rufen. Er wollte sehen, welchen Gewinn jeder bei seinen Geschäften erzielt hatte. Der erste kam und sagte: Herr, ich habe mit deiner Mine zehn Minen erwirtschaftet. Da sagte der König zu ihm: Sehr gut, du bist ein tüchtiger Diener. Weil du im Kleinsten zuverlässig warst, sollst du Herr über zehn Städte werden. Der zweite kam und sagte: Herr, ich habe mit deiner Mine fünf Minen erwirtschaftet. Zu ihm sagte der König: Du sollst über fünf Städte herrschen. Nun kam ein anderer und sagte: Herr, hier hast du dein Geld zurück. Ich habe es in ein Tuch eingebunden und aufbewahrt; denn ich hatte Angst vor dir, weil du ein strenger Mann bist: Du hebst ab, was du nicht eingezahlt hast, und erntest, was du nicht gesät hast. Der König antwortete: Aufgrund deiner eigenen Worte spreche ich dir das Urteil. Du bist ein schlechter Diener. Du hast gewusst, dass ich ein strenger Mann bin? Dass ich abhebe, was ich nicht eingezahlt habe, und ernte, was ich nicht gesät habe? Warum hast du dann mein Geld nicht auf die Bank gebracht? Dann hätte ich es bei der Rückkehr mit Zinsen abheben können. Und zu den anderen, die dabeistanden, sagte er: Nehmt ihm das Geld weg, und gebt es dem, der die zehn Minen hat. Sie sagten zu ihm: Herr, er hat doch schon zehn. (Da erwiderte er:) Ich sage euch: Wer hat, dem wird gegeben werden; wer aber nicht hat, dem wird auch noch weggenommen, was er hat.

 

Gabenbereitung

 

GABENGEBET

Herr, unser Gott, am Gedenktag des heiligen Leopold sind wir um deinen Altar versammelt und bringen unsere Gaben dar. Schenke deinen Gläubigen in diesem Opfer Frieden und Einheit. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

 

Präfation von den Heiligen

 

Hochgebet: Erstes Zweites Drittes Viertes

 

KOMMUNIONVERS

Qui vult veníre post me, ábneget semetípsum, et tollat crucem suam, et sequátur me, dicit Dóminus.

So spricht der Herr: Wer mir nachfolgen will, verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich; so folge er mir nach.

 

SCHLUSSGEBET

Gott, du allein bist der Heilige, und doch gibst du sterblichen Menschen Anteil an deiner Heiligkeit. Schenke uns am Gedenktag des heiligen Leopold durch den Leib und das Blut Christi die Gnade, dir treu zu dienen, damit wir einst Anteil erhalten an deinem göttlichen Leben. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.