13.2. MITTWOCH DER 5. WOCHE IM JAHRESKREIS

Messe und Lesungen vom Tag

 

ERÖFFNUNGSVERS Ps 95 (94), 6-7

Veníte, adorémus Deum, et procidámus ante Dóminum, qui fecit nos; quia ipse est Dóminus Deus noster.

Kommt, lasst uns niederfallen, uns verneigen vor dem Herrn, unserem Schöpfer! Denn er ist unser Gott.

 

Allgemeines Schuldbekenntnis 

 

TAGESGEBET

Famíliam tuam, quæsumus, Dómine, contínua pietáte custódi, ut, quæ in sola spe grátiæ cæléstis innítitur, tua semper protectióne muniátur. Per Dóminum.

Gott, unser Vater, wir sind dein Eigentum und setzen unsere Hoffnung allein auf deine Gnade. Bleibe uns nahe in jeder Not und Gefahr und schütze uns. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

 

Lesungen vom Mittwoch der 5. Woche im Jahreskreis (I)

LESUNG Gen 2, 4b-9.15-17

Lesung aus dem Buch Genesis

Zur Zeit, als Gott, der Herr, Erde und Himmel machte, gab es auf der Erde noch keine Feldsträucher und wuchsen noch keine Feldpflanzen; denn Gott, der Herr, hatte es auf die Erde noch nicht regnen lassen, und es gab noch keinen Menschen, der den Ackerboden bestellte; ber Feuchtigkeit stieg aus der Erde auf und tränkte die ganze Fläche des Ackerbodens. Da formte Gott, der Herr, den Menschen aus Erde vom Ackerboden und blies in seine Nase den Lebensatem. So wurde der Mensch zu einem lebendigen Wesen. Dann legte Gott, der Herr, in Eden, im Osten, einen Garten an und setzte dorthin den Menschen, den er geformt hatte. Gott, der Herr, ließ aus dem Ackerboden allerlei Bäume wachsen, verlockend anzusehen und mit köstlichen Früchten, in der Mitte des Gartens aber den Baum des Lebens und den Baum der Erkenntnis von gut und böse.

Gott, der Herr, nahm also den Menschen und setzte ihn in den Garten von Eden, damit er ihn bebaue und hüte. Dann gebot Gott, der Herr, dem Menschen: Von allen Bäumen des Gartens darfst du essen, doch vom Baum der Erkenntnis von gut und böse darfst du nicht essen; denn sobald du davon isst, wirst du sterben.

 

ANTWORTPSALM Ps 104 (103), 1-2.27-28.29b-30 (R: 1ab)

Bénedic, ánima mea, Dómino!

R Lobe den Herrn, meine Seele! Herr, mein Gott, wie groß bist du! – R

Lobe den Herrn, meine Seele! Herr, mein Gott, wie groß bist du! Du bist mit Hoheit und Pracht bekleidet. Du hüllst dich in Licht wie in ein Kleid, du spannst den Himmel aus wie ein Zelt. - (R)

Alle warten auf dich, dass du ihnen Speise gibst zur rechten Zeit. Gibst du ihnen, dann sammeln sie ein; öffnest du deine Hand, werden sie satt an Gutem. - (R)

Nimmst du ihnen den Atem, so schwinden sie hin und kehren zurück zum Staub der Erde. Sendest du deinen Geist aus, so werden sie alle erschaffen, und du erneuerst das Antlitz der Erde. - R

Bénedic, ánima mea, Dómino!

R Lobe den Herrn, meine Seele! Herr, mein Gott, wie groß bist du! – R

 

RUF VOR DEM EVANGELIUM Vers: vgl. Joh 17, 17b.a

Allelúia. Sermo tuus, Dómine, véritas est; sanctífica nos in veritáte. Allelúia.

Halleluja. Halleluja. Dein Wort, o Herr, ist Wahrheit; heilige uns in der Wahrheit! Halleluja.

 

EVANGELIUM Mk 7, 14-23

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Markus

Dann rief er die Leute wieder zu sich und sagte: Hört mir alle zu und begreift, was ich sage: Nichts, was von außen in den Menschen hineinkommt, kann ihn unrein machen, sondern was aus dem Menschen herauskommt, das macht ihn unrein. Er verließ die Menge und ging in ein Haus. Da fragten ihn seine Jünger nach dem Sinn dieses rätselhaften Wortes. Er antwortete ihnen: Begreift auch ihr nicht? Seht ihr nicht ein, dass das, was von außen in den Menschen hineinkommt, ihn nicht unrein machen kann? Denn es gelangt ja nicht in sein Herz, sondern in den Magen und wird wieder ausgeschieden. Damit erklärte Jesus alle Speisen für rein. Weiter sagte er: Was aus dem Menschen herauskommt, das macht ihn unrein. Denn von innen, aus dem Herzen der Menschen, kommen die bösen Gedanken, Unzucht, Diebstahl, Mord, Ehebruch, Habgier, Bosheit, Hinterlist, Ausschweifung, Neid, Verleumdung, Hochmut und Unvernunft. All dieses Böse kommt von innen und macht den Menschen unrein.

 

Gabenbereitung

 

GABENGEBET

Dómine Deus noster, qui has pótius creatúras ad fragilitátis nostræ subsídium condidísti, tríbue, quæsumus, ut étiam æternitátis nobis fiant sacraméntum. Per Christum.

Herr unser Gott, du hast Brot und Wein geschaffen, um uns Menschen in diesem vergänglichen Leben Nahrung und Freude zu schenken. Mache diese Gaben zum Sakrament, das uns ewiges Leben bringt. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

 

Präfation für Wochentage

 

Hochgebet: Erstes Zweites Drittes Viertes

 

KOMMUNIONVERS Ps 107 (106), 8-9

Confiteántur Dómino misericórdiæ eius, et mirabília eius fíliis hóminum, quia satiávit ánimam inánem, et ánimam esuriéntem satiávit bonis.

Wir wollen dem Herrn danken für seine Huld, für sein wunderbares Tun an den Menschen, weil er die hungernde Seele mit seinen Gaben erfüllt hat.

oder: Mt 5, 4.6

Beáti qui lugent, quóniam ipsi consolabúntur. Beáti qui esúriunt et sítiunt iustítiam, quóniam ipsi saturabúntur.

Selig, die trauern; denn sie werden getröstet werden. Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit; denn sie werden satt werden.

 

SCHLUSSGEBET

Deus, qui nos de uno pane et de uno cálice partícipes esse voluísti, da nobis, quæsumus, ita vívere, ut, unum in Christo effécti, fructum afferámus pro mundi salúte gaudéntes. Per Christum.

Barmherziger Gott, du hast uns teilhaben lassen an dem einen Brot und dem einen Kelch. Lass uns eins werden in Christus und Diener der Freude sein für die Welt. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.