1.10. HL. THERESIA VOM KINDE JESUS

Eigene Messe (770-MB II 797); Lesungen vom Dienstag der 26. Woche im Jahreskreis (I)

 

ERÖFFNUNGSVERS Cf. Deut 32, 10-12

Circumdúxit eam Dóminus et dócuit; et custodívit quasi pupíllam óculi sui. Sicut áquila expándit alas suas, et assúmpsit eam, atque portávit in húmeris suis. Dóminus solus dux eius fuit.

Der Herr umhegte sie und zog sie groß, wie seinen Augapfel hütete er sie. Einem Adler gleich breitete er seine Flügel aus, er nahm sie auf und trug sie auf seinen Fittichen. Der Herr allein hat sie geleitet.

 

Allgemeines Schuldbekenntnis 

 

TAGESGEBET

Deus, qui regnum tuum humílibus parvulísque dispónis, fac nos beátæ Terésiæ trámitem prósequi confidénter, ut, eius intercessióne, glória tua nobis revelétur ætérna. Per Dóminum.

Großer Gott, du rufst Menschen in deine Nähe, die nichts von sich selbst erwarten, sondern alles von dir erhoffen. Führe uns den Weg der Demut und der Gotteskindschaft, den du der heiligen Theresia gezeigt hast. Vollende auf ihre Fürsprache auch unser Leben in deiner Herrlichkeit und lass uns dein Antlitz schauen. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

 

Eigene Lesungen

Lesungen vom Dienstag der 26. Woche im Jahreskreis (I)

LESUNG Sach 8, 20-23

Lesung aus dem Buch Sacharja

So spricht der Herr der Heere: Es wird noch geschehen, dass Völker herbeikommen und die Einwohner vieler Städte. Die Einwohner der einen Stadt werden zur andern gehen und sagen: Wir wollen gehen, um den Zorn des Herrn zu besänftigen und den Herrn der Heere zu suchen. - Auch ich will hingehen. - Viele Völker und mächtige Nationen werden kommen, um in Jerusalem den Herrn der Heere zu suchen und den Zorn des Herrn zu besänftigen. So spricht der Herr der Heere: In jenen Tagen werden zehn Männer aus Völkern aller Sprachen einen Mann aus Juda an seinem Gewand fassen, ihn festhalten und sagen: Wir wollen mit euch gehen; denn wir haben gehört: Gott ist mit euch.

 

ANTWORTPSALM Ps 87 (86), 2-3.4.5 u. 7 (R: vgl. Sach 8, 23)

Deus nobíscum est.

R Gott ist mit uns. - R

Der Herr liebt Zion, seine Gründung auf heiligen Bergen; mehr als all seine Stätten in Jakob liebt er die Tore Zions. Herrliches sagt man von dir, du Stadt unseres Gottes. - (R)

Leute aus Ägypten und Babel zähle ich zu denen, die mich kennen; auch von Leuten aus dem Philisterland, aus Tyrus und Kusch sagt man: Er ist dort geboren. - (R)

Von Zion wird man sagen: Jeder ist dort geboren. Er, der Höchste, hat Zion gegründet. Und sie werden beim Reigentanz singen: All meine Quellen entspringen in dir. - R

Deus nobíscum est.

R Gott ist mit uns. - R

 

RUF VOR DEM EVANGELIUM Vers: vgl. Mk 10, 45

Allelúia. Fílius hóminis venit ut ministráret, et daret ánimam suam redemptiónem pro multis. Allelúia.

Halleluja. Halleluja. Der Menschensohn ist gekommen, um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösepreis für viele. Halleluja.

 

EVANGELIUM Lk 9, 51-56

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

Als die Zeit herankam, in der er (in den Himmel) aufgenommen werden sollte, entschloss sich Jesus, nach Jerusalem zu gehen. Und er schickte Boten vor sich her. Diese kamen in ein samaritisches Dorf und wollten eine Unterkunft für ihn besorgen. Aber man nahm ihn nicht auf, weil er auf dem Weg nach Jerusalem war. Als die Jünger Jakobus und Johannes das sahen, sagten sie: Herr, sollen wir befehlen, dass Feuer vom Himmel fällt und sie vernichtet? Da wandte er sich um und wies sie zurecht. Und sie gingen zusammen in ein anderes Dorf.

 

Gabenbereitung

 

GABENGEBET

In beáta Terésia te, Dómine, mirábilem prædicántes, maiestátem tuam supplíciter exorámus, ut, sicut eius tibi grata sunt mérita, sic nostræ servitútis accépta reddántur offícia. Per Christum.

Wir preisen dich, Herr, denn du bist groß in deinen Heiligen. Das Leben der heiligen Theresia hat dir wohlgefallen. Nimm mit diesen Gaben auch unseren Dienst an. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

 

PRÄFATION VON DEN HEILIGEN JUNGFRAUEN UND ORDENSLEUTEN

V.: Dóminus vobíscum.

A.: Et cum spíritu tuo.

V.: Sursum corda.

A.: Habémus ad Dóminum.

V.: Grátias agámus Dómino Deo nostro.

A.: Dignum et iustum est.

P.: Der Herr sei mit Euch.

A.: Und mit Deinem Geiste.

P.: Erhebet die Herzen.

A.: Wir haben sie beim Herrn.

P.: Lasset uns danken dem Herrn, unserm Gott.

A.: Das ist würdig und recht.

Vere dignum et iustum est, æquum et salutáre, nos tibi semper et ubíque grátias ágere: Dómine, sancte Pater, omnípotens ætérne Deus: In Sanctis enim, qui Christo se dedicavérunt propter regnum cælórum, tuam decet providéntiam celebráre mirábilem, qua humánam substántiam et ad primæ oríginis révocas sanctitátem, et perdúcis ad experiénda dona, quæ in novo sæculo sunt habénda. Et ídeo, cum Sanctis et Angelis univérsis, te collaudámus, sine fine dicéntes: Sanctus…

In Wahrheit ist es würdig und recht, dir, allmächtiger Vater, zu danken und in den Heiligen deine Gnade zu rühmen. Inmitten der Kirche berufst du Menschen, sich Christus zu weihen und mit ganzer Hingabe das Himmelreich zu suchen. In ihnen offenbarst du deinen Ratschluss, uns Menschen die ursprüngliche Heiligkeit neu zu schenken und uns schon jetzt mit Freude an den Gütern der kommenden Welt zu erfüllen durch unseren Herrn Jesus Christus. Durch ihn preisen dich Himmel und Erde, Engel und Menschen und singen wie aus einem Munde das Lob deiner Herrlichkeit: Heilig...

 

Oder: Präfation von den Heiligen

 

Hochgebet: Erstes Zweites Drittes Viertes

 

KOMMUNIONVERS Mt 18, 3

Dicit Dóminus: Nisi convérsi fuéritis, et efficiámini sicut párvuli, non intrábitis in regnum cælórum.

So spricht der Herr: Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen.

 

SCHLUSSGEBET

Sacraménta quæ súmpsimus, Dómine, illíus in nobis vim amóris accéndant, quo beáta Terésia se tibi addíxit, tuámque cúpiit miseratiónem pro ómnibus impetráre. Per Christum.

Barmherziger Gott, das Sakrament, das wir empfangen haben, wecke in uns die Kraft der Liebe, damit wir uns dir ganz anheim geben und nach dem Beispiel der heiligen Theresia dein Erbarmen für alle Menschen erflehen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

 

Eigene Lesungen

LESUNG Jes 66, 10-14c

Lesung aus dem Buch Jesaja

Freut euch mit Jerusalem! Jubelt in der Stadt, alle, die ihr sie liebt. Seid fröhlich mit ihr, alle, die ihr über sie traurig wart. Saugt euch satt an ihrer tröstenden Brust, trinkt und labt euch an ihrem mütterlichen Reichtum! Denn so spricht der Herr: Seht her: Wie einen Strom leite ich den Frieden zu ihr und den Reichtum der Völker wie einen rauschenden Bach. Ihre Kinder wird man auf den Armen tragen und auf den Knien schaukeln. Wie eine Mutter ihren Sohn tröstet, so tröste ich euch; in Jerusalem findet ihr Trost. Wenn ihr das seht, wird euer Herz sich freuen, und ihr werdet aufblühen wie frisches Gras. So offenbart sich die Hand des Herrn an seinen Knechten.

 

ANTWORTPSALM Ps 131 (130), 1.2-3

Custódi ánimam meam in pace apud te, Dómine.

R Herr, bewahre meine Seele in deinem Frieden! - R

Herr, mein Herz ist nicht stolz, nicht hochmütig blicken meine Augen. Ich gehe nicht um mit Dingen, die mir zu wunderbar und zu hoch sind. - (R)

Ich ließ meine Seele ruhig werden und still; wie ein kleines Kind bei der Mutter ist meine Seele still in mir. Girl, harre auf den Herrn von nun an bis in Ewigkeit! - R

Custódi ánimam meam in pace apud te, Dómine.

R Herr, bewahre meine Seele in deinem Frieden! - R

 

RUF VOR DEM EVANGELIUM Vers: vgl. Mt 11, 25

Allelúia. Benedíctus es, Pater, Dómine cæli et terræ, quia mystéria regni párvulis revelásti. Allelúia.

Halleluja. Halleluja. Sei gepriesen, Vater, Herr des Himmels und der Erde; du hast die Geheimnisse des Reiches den Unmündigen offenbart. Halleluja.

 

EVANGELIUM Mt 18, 1-5

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

In jener Stunde kamen die Jünger zu Jesus und fragten: Wer ist im Himmelreich der Größte? Da rief er ein Kind herbei, stellte es in ihre Mitte und sagte: Amen, das sage ich euch: Wenn ihr nicht umkehrt und wie die Kinder werdet, könnt ihr nicht in das Himmelreich kommen. Wer so klein sein kann wie dieses Kind, der ist im Himmelreich der Größte. Und wer ein solches Kind um meinetwillen aufnimmt, der nimmt mich auf.