3.3. 8. SONNTAG IM JAHRESKREIS C

Eigene Messe (380-MB II 218) und Lesungen; Gloria; Credo; 5. Sonntag vom Heiligen Joseph

 

ERÖFFNUNGSVERS Ps 18 (17), 19.20

Factus est Dóminus protéctor meus, et edúxit me in latitúdinem, salvum me fecit, quóniam vóluit me.

Der Herr wurde mein Halt. Er führte mich hinaus ins Weite, er befreite mich, denn er hat an mir Gefallen.

 

Allgemeines Schuldbekenntnis 

 

TAGESGEBET

Da nobis, quaesumus, Dómine, ut et mundi cursus pacífico nobis tuo órdine dirigátur, et Ecclésia tua tranquílla devotióne laetétur. Per Dóminum.

Allmächtiger Gott, deine Vorsehung bestimmt den Lauf der Dinge und das Schicksal der Menschen. Lenke die Welt in den Bahnen deiner Ordnung, damit die Kirche in Frieden deinen Auftrag erfüllen kann. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

 

ERSTE LESUNG Sir 27, 4-7 (5-8)

Lesung aus dem Buch Jesus Sirach

Im Sieb bleibt, wenn man es schüttelt, der Abfall zurück; so entdeckt man die Fehler eines Menschen, wenn man über ihn nachdenkt. Töpferware wird nach der Brennhitze des Ofens eingeschätzt, ebenso der Mensch nach dem Urteil, das man über ihn fällt. Der Art des Baumes entspricht seine Frucht; so wird ein jeder nach seiner Gesinnung beurteilt. Lobe keinen Menschen, ehe du ihn beurteilt hast; denn das ist die Prüfung für jeden.

 

ANTWORTPSALM Ps 92 (91), 2-3.13-14.15-16 (R: vgl. 2a)

Bonum est confitéri tibi, Dómine.

R Wie schön es ist, dem Herrn zu danken. – R

Wie schön ist es, dem Herrn zu danken, deinem Namen, du Höchster, zu singen, am Morgen deine Huld zu verkünden und in den Nächten deine Treue. - (R)

Der Gerechte gedeiht wie die Palme, er wächst wie die Zedern des Libanon. Gepflanzt im Hause des Herrn, gedeihen sie in den Vorhöfen unseres Gottes. - (R)

Sie tragen Frucht noch im Alter und bleiben voll Saft und Frische; sie verkünden: Gerecht ist der Herr; mein Fels ist er, an ihm ist kein Unrecht. - R

Bonum est confitéri tibi, Dómine.

R Wie schön es ist, dem Herrn zu danken. – R

 

ZWEITE LESUNG 1 Kor 15, 54-58

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Korinther

Wenn sich aber dieses Vergängliche mit Unvergänglichkeit bekleidet und dieses Sterbliche mit Unsterblichkeit, dann erfüllt sich das Wort der Schrift: Verschlungen ist der Tod vom Sieg. Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel? Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft der Sünde ist das Gesetz. Gott aber sei Dank, der uns den Sieg geschenkt hat durch Jesus Christus, unseren Herrn. Daher, geliebte Brüder, seid standhaft und unerschütterlich, nehmt immer eifriger am Werk des Herrn teil, und denkt daran, dass im Herrn eure Mühe nicht vergeblich ist.

 

RUF VOR DEM EVANGELIUM Vers: vgl. Phil 2, 15d.16a

Allelúia. Lucétis sicut luminária in mundo, verbum vitæ continéntes. Allelúia.

Halleluja. Halleluja. Haltet fest am Worte Christi; dann leuchtet ihr als Lichter in der Welt. Halleluja.

 

EVANGELIUM Lk 6, 39-45

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

Er gebrauchte auch einen Vergleich und sagte: Kann ein Blinder einen Blinden führen? Werden nicht beide in eine Grube fallen? Der Jünger steht nicht über seinem Meister; jeder aber, der alles gelernt hat, wird wie sein Meister sein. Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem eigenen Auge bemerkst du nicht? Wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Bruder, lass mich den Splitter aus deinem Auge herausziehen!, während du den Balken in deinem eigenen Auge nicht siehst? Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge; dann kannst du versuchen, den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen. Es gibt keinen guten Baum, der schlechte Früchte hervorbringt, noch einen schlechten Baum, der gute Früchte hervorbringt. Jeden Baum erkennt man an seinen Früchten: Von den Disteln pflückt man keine Feigen, und vom Dornstrauch erntet man keine Trauben. Ein guter Mensch bringt Gutes hervor, weil in seinem Herzen Gutes ist; und ein böser Mensch bringt Böses hervor, weil in seinem Herzen Böses ist. Wovon das Herz voll ist, davon spricht der Mund.

 

Glaubensbekenntnis: Groß Latein / Groß Deutsch / Apostolisch Deutsch

 

Gabenbereitung

 

GABENGEBET

Deus, qui offerénda tuo nómini tríbuis, et obláta devotióni nostrae servitútis ascríbis, quaesumus cleméntiam tuam, ut, quod praestas unde sit méritum, profícere nobis largiáris ad praemium. Per Christum.

Gütiger Gott, du selber hast uns die Gaben geschenkt, die wir auf den Altar legen. Nimm sie an als Zeichen unserer Hingabe und gib uns die Kraft zu einem Leben nach deinem Willen, damit wir einst den ewigen Lohn empfangen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

 

PRÄFATION FÜR DIE SONNTAGE IM JAHRESKREIS VII

V.: Dóminus vobíscum.

A.: Et cum spíritu tuo.

V.: Sursum corda.

A.: Habémus ad Dóminum.

V.: Grátias agámus Dómino Deo nostro.

A.: Dignum et iustum est.

P.: Der Herr sei mit Euch.

A.: Und mit Deinem Geiste.

P.: Erhebet die Herzen.

A.: Wir haben sie beim Herrn.

P.: Lasset uns danken dem Herrn, unserm Gott.

A.: Das ist würdig und recht.

Vere dignum et iustum est, æquum et salutáre, nos tibi semper et ubíque grátias ágere: Dómine, sancte Pater, omnípotens ætérne Deus: Quia sic mundum misericórditer dilexísti, ut ipsum nobis mítteres Redemptórem, quem absque peccáto in nostra voluísti similitúdine conversári, ut amáres in nobis quod diligébas in Fílio, cuius obœdiéntia sumus ad tua dona reparáti, quæ per inobœdiéntiam amiserámus peccándo. Unde et nos, Dómine, cum Angelis et Sanctis univérsis tibi confitémur, in exsultatióne dicéntes: Sanctus…

In Wahrheit ist es würdig und recht, dir, Vater im Himmel, zu danken und deine Gnade zu rühmen. So sehr hast du die Welt geliebt, dass du deinen Sohn als Erlöser gesandt hast. Er ist uns Menschen gleichgeworden in allem, außer der Sünde, damit du in uns lieben kannst, was du in deinem eigenen Sohne geliebt hast. Durch den Ungehorsam der Sünde haben wir deinen Bund gebrochen, durch den Gehorsam deines Sohnes hast du ihn erneuert. Darum preisen wir das Werk deiner Liebe und vereinen uns mit den Chören der Engel zum Hochgesang von deiner göttlichen Herrlichkeit: Heilig...

 

Oder: Präfationen für die Sonntage im Jahreskreis

 

Hochgebet: Erstes Zweites Drittes Viertes

 

KOMMUNIONVERS Ps 13 (12), 6

Cantábo Dómino, qui bona tríbuit mihi, et psallam nómini Dómini Altíssimi.

Singen will ich dem Herrn, weil er mir Gutes getan hat, den Namen des Höchsten will ich preisen.

oder: Mt 28, 20

Ecce ego vobíscum sum ómnibus diébus, usque ad consummatiónem sæ´ culi, dicit Dóminus.

Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt - so spricht der Herr.

 

SCHLUSSGEBET

Satiáti múnere salutári, tuam, Dómine, misericórdiam deprecámur, ut, hoc eódem quo nos temporáliter végetas sacraménto, perpétuae vitae partícipes benígnus effícias. Per Christum.

Barmherziger Gott, du hast uns in diesem Mahl die Gabe des Heiles geschenkt. Dein Sakrament gebe uns Kraft in dieser Zeit und in der kommenden Welt das ewige Leben. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.