21.2. HL. PETRUS DAMIANI

Commune Kirchenlehrer 2 (874-MB II 932); Lesungen vom Donnerstag der 6. Woche im Jahreskreis (I)

Oder: Messe vom Tag

 

ERÖFFNUNGSVERS Dan 12, 3

Qui docti fúerint, fulgébunt quasi splendor firmaménti, et qui ad iustítiam erúdiunt multos, quasi stellæ in perpétuas æternitátes.

Die Weisen werden strahlen, wie der Himmel strahlt; und die Männer, die viele zum rechten Tun geführt haben, werden immer und ewig wie die Sterne leuchten.

Oder: Vgl. Sir 44, 15. 14

Sapiéntiam Sanctórum narrent pópuli, et laudes eórum núntiet Ecclésia;nómina autem eórum vivent in sæculum sæculi.

Die Menschen erfahren von der Weisheit der Heiligen, die Kirche lobt sie. Sie werden leben in Ewigkeit.

 

Allgemeines Schuldbekenntnis 

 

TAGESGEBET

Concéde nos, quæsumus, omnípotens Deus, beáti Petri epíscopi mónita et exémpla sectári, ut, Christo nihil præponéntes et Ecclésiæ tuæ servítio semper inténti, ad ætérnæ lucis gáudia perducámur. Per Dóminum.

Allmächtiger Gott, lehre uns, nach der Weisung des heiligen Petrus Damiani Christus über alles zu lieben und für deine Kirche einzutreten, damit wir zur ewigen Freude gelangen. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

 

Eigene Lesungen

Lesungen vom Donnerstag der 6. Woche im Jahreskreis (I)

LESUNG Gen 9, 1-13

Lesung aus dem Buch Genesis

Gott segnete Noach und seine Söhne und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar, vermehrt euch, und bevölkert die Erde! Furcht und Schrecken vor euch soll sich auf alle Tiere der Erde legen, auf alle Vögel des Himmels, auf alles, was sich auf der Erde regt, und auf alle Fische des Meeres; euch sind sie übergeben. Alles Lebendige, das sich regt, soll euch zur Nahrung dienen. Alles übergebe ich euch wie die grünen Pflanzen. Nur Fleisch, in dem noch Blut ist, dürft ihr nicht essen. Wenn aber euer Blut vergossen wird, fordere ich Rechenschaft, und zwar für das Blut eines jeden von euch. Von jedem Tier fordere ich Rechenschaft und vom Menschen. Für das Leben des Menschen fordere ich Rechenschaft von jedem seiner Brüder. Wer Menschenblut vergießt, dessen Blut wird durch Menschen vergossen. Denn: Als Abbild Gottes hat er den Menschen gemacht. Seid fruchtbar, und vermehrt euch; bevölkert die Erde, und vermehrt euch auf ihr! Dann sprach Gott zu Noach und seinen Söhnen, die bei ihm waren: Hiermit schließe ich meinen Bund mit euch und mit euren Nachkommen und mit allen Lebewesen bei euch, mit den Vögeln, dem Vieh und allen Tieren des Feldes, mit allen Tieren der Erde, die mit euch aus der Arche gekommen sind. Ich habe meinen Bund mit euch geschlossen: Nie wieder sollen alle Wesen aus Fleisch vom Wasser der Flut ausgerottet werden; nie wieder soll eine Flut kommen und die Erde verderben. Und Gott sprach: Das ist das Zeichen des Bundes, den ich stifte zwischen mir und euch und den lebendigen Wesen bei euch für alle kommenden Generationen: Meinen Bogen setze ich in die Wolken; er soll das Bundeszeichen sein zwischen mir und der Erde.

 

ANTWORTPSALM Ps 102 (101), 16-17.18-19.20-21.29 u. 22 (R: vgl. 20b)

Dóminus de cælo in terram aspéxit.

R Der Herr blickt vom Himmel auf die Erde nieder. – R

Die Völker fürchten den Namen des Herrn und alle Könige der Erde deine Herrlichkeit. Denn der Herr baut Zion wieder auf und erscheint in all seiner Herrlichkeit. - (R)

Er wendet sich dem Gebet der Verlassenen zu, ihre Bitten verschmäht er nicht. Dies sei aufgeschrieben für das kommende Geschlecht, damit das Volk, das noch erschaffen wird, den Herrn lobpreise. - (R)

Der Herr schaut herab aus heiliger Höhe, vom Himmel blickt er auf die Erde nieder; er will auf das Seufzen der Gefangenen hören und alle befreien, die dem Tod geweiht sind. - (R)

Die Kinder deiner Knechte werden in Sicherheit wohnen, ihre Nachkommen vor deinem Antlitz bestehen, damit sie den Namen des Herrn auf dem Zion verkünden und sein Lob in Jerusalem. - R

Dóminus de cælo in terram aspéxit.

R Der Herr blickt vom Himmel auf die Erde nieder. – R

 

RUF VOR DEM EVANGELIUM Vers: vgl. Joh 6, 63b.68c

Allelúia. Verba tua, Dómine, spíritus et vita sunt; verba vitæ ætérnæ habes. Allelúia.

Halleluja. Halleluja. Deine Worte, Herr, sind Geist und Leben. Du hast Worte des ewigen Lebens. Halleluja.

 

EVANGELIUM Mk 8, 27-33

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Markus

In jener zeit ging Jesus mit seinen Jüngern in die Dörfer bei Cäsarea Philippi. Unterwegs fragte er die Jünger: Für wen halten mich die Menschen? Sie sagten zu ihm: Einige für Johannes den Täufer, andere für Elija, wieder andere für sonst einen von den Propheten. Da fragte er sie: Ihr aber, für wen haltet ihr mich? Simon Petrus antwortete ihm: Du bist der Messias! Doch er verbot ihnen, mit jemand über ihn zu sprechen. Dann begann er, sie darüber zu belehren, der Menschensohn müsse vieles erleiden und von den Ältesten, den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten verworfen werden; er werde getötet, aber nach drei Tagen werde er auferstehen. Und er redete ganz offen darüber. Da nahm ihn Petrus beiseite und machte ihm Vorwürfe. Jesus wandte sich um, sah seine Jünger an und wies Petrus mit den Worten zurecht: Weg mit dir, Satan, geh mir aus den Augen! Denn du hast nicht das im Sinn, was Gott will, sondern was die Menschen wollen.

 

Gabenbereitung

 

GABENGEBET

Illa nos, quæsumus, Dómine, divína tractántes, Spíritus Sanctus fídei luce perfúndat, qua beátum Petrum ad glóriæ tuæ propagatiónem iúgiter collustrávit. Per Christum.

Allmächtiger Gott, sende uns in dieser Opferfeier den Heiligen Geist, der den Kirchenlehrer Petrus Damiani befähigt hat, deine Herrlichkeit zu verkünden. Lass auch uns im Licht dieses Geistes den Glauben tiefer erfassen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

 

PRÄFATION VON DEN HIRTEN DER KIRCHE

V.: Dóminus vobíscum.

A.: Et cum spíritu tuo.

V.: Sursum corda.

A.: Habémus ad Dóminum.

V.: Grátias agámus Dómino Deo nostro.

A.: Dignum et iustum est.

P.: Der Herr sei mit Euch.

A.: Und mit Deinem Geiste.

P.: Erhebet die Herzen.

A.: Wir haben sie beim Herrn.

P.: Lasset uns danken dem Herrn, unserm Gott.

A.: Das ist würdig und recht.

Vere dignum et iustum est, æquum et salutáre, nos tibi semper et ubíque grátias ágere: Dómine, sancte Pater, omnípotens ætérne Deus: per Christum Dóminum nostrum. Quia sic tríbuis Ecclésiam tuam sancti Petri festivitáte gaudére, ut eam exémplo piæ conversatiónis corróbores, verbo prædicatiónis erúdias, gratáque tibi supplicatióne tueáris. Et ídeo, cum Angelórum atque Sanctórum turba, hymnum laudis tibi cánimus, sine fine dicéntes:

In Wahrheit ist es würdig und recht, Dir, Vater im Himmel, zu danken und am Fest des heiligen Petrus Damiani deine Größe zu rühmen. Sein Leben aus dem Glauben ist uns ein Vorbild, die Botschaft seiner Predigt belehrt uns, seine Fürbitte erwirkt uns Schutz und Hilfe durch unseren Herrn Jesus Christus. Durch ihn preisen wir dich in deiner Kirche und vereinen uns mit den Engeln und Heiligen zum Hochgesang von deiner göttlichen Herrlichkeit: Heilig…

 

HochgebetErstes Zweites Drittes Viertes

 

KOMMUNIONVERS 1 Kor 1, 23-24

Nos prædicámus Christum crucifíxum, Christum, Dei virtútem et Dei sapiéntiam.

Wir verkündigen Christus als Gekreuzigten; Christus, Gottes Kraft und Gottes Weisheit.

 

SCHLUSSGEBET

Cælésti alimónia refécti, súpplices te, Dómine, deprecámur, ut, beáti Petri mónitis obsequéntes, de accéptis donis semper in gratiárum actióne maneámus. Per Christum.

Herr, unser Gott, du hast uns mit dem Brot des Lebens gespeist. Gib dass wir den Mahnungen des heiligen Petrus Damiani folgen und dir allezeit für diese Gabe danken. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

 

21. Februar Hl. Petrus Damiani Bischof, Kirchenlehrer

 

Eigene Lesungen

LESUNG 2 Tim 4, 1-5

Lesung aus dem zweiten Brief des Apostels Paulus an Timotheus

Ich beschwöre dich bei Gott und bei Christus Jesus, dem kommenden Richter der Lebenden und der Toten, bei seinem Erscheinen und bei seinem Reich: Verkünde das Wort, tritt dafür ein, ob man es hören will oder nicht; weise zurecht, tadle, ermahne, in unermüdlicher und geduldiger Belehrung. Denn es wird eine Zeit kommen, in der man die gesunde Lehre nicht erträgt, sondern sich nach eigenen Wünschen immer neue Lehrer sucht, die den Ohren schmeicheln; und man wird der Wahrheit nicht mehr Gehör schenken, sondern sich Fabeleien zuwenden. Du aber sei in allem nüchtern, ertrage das Leiden, verkünde das Evangelium, erfülle treu deinen Dienst!

 

ANTWORTPSALM Ps 16 (15), 1-2 u. 5.7-8.9 u. 11 (R: vgl. 5a)

Tu es, Dómine, pars hereditátis meæ.

R Du, Herr, bist mein Anteil und Erbe. - (R)

Behüte mich, Gott, denn ich vertraue dir. Ich sage zum Herrn: „Du bist mein Herr; mein ganzes Glück bist du allein.“ Du, Herr, gibst mir das Erbe und reichst mir den Becher; du hältst mein Los in deinen Händen. - (R)

Ich preise den Herrn, der mich beraten hat. Auch mahnt mich mein Herz in der Nacht. Ich habe den Herrn beständig vor Augen. Er steht mir zur Rechten, ich wanke nicht. - (R)

Darum freut sich mein Herz und frohlockt meine Seele; auch mein Leib wird wohnen in Sicherheit. Du zeigst mir den Pfad zum Leben. Vor deinem Angesicht herrscht Freude in Fülle, zu deiner Rechten Wonne für alle Zeit. - (R)

Tu es, Dómine, pars hereditátis meæ.

R Du, Herr, bist mein Anteil und Erbe. - (R)

 

RUF VOR DEM EVANGELIUM Vers: Joh 15, 9b.5b

Allelúia. Manéte in dilectióne mea, dicit Dóminus; qui manet in me et ego in eo, hic fert fructum multum. Allelúia.

Halleluja. Halleluja. So spricht der Herr: Bleibt in meiner Liebe! Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht. Halleluja.

 

EVANGELIUM Joh 15, 1-8

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Johannes

Ich bin der wahre Weinstock, und mein Vater ist der Winzer. Jede Rebe an mir, die keine Frucht bringt, schneidet er ab, und jede Rebe, die Frucht bringt, reinigt er, damit sie mehr Frucht bringt. Ihr seid schon rein durch das Wort, das ich zu euch gesagt habe. Bleibt in mir, dann bleibe ich in euch. Wie die Rebe aus sich keine Frucht bringen kann, sondern nur, wenn sie am Weinstock bleibt, so könnt auch ihr keine Frucht bringen, wenn ihr nicht in mir bleibt. Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, der bringt reiche Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts vollbringen. Wer nicht in mir bleibt, wird wie die Rebe weggeworfen, und er verdorrt. Man sammelt die Reben, wirft sie ins Feuer, und sie verbrennen. Wenn ihr in mir bleibt und wenn meine Worte in euch bleiben, dann bittet um alles, was ihr wollt: Ihr werdet es erhalten. Mein Vater wird dadurch verherrlicht, dass ihr reiche Frucht bringt und meine Jünger werdet.