15.2. VOTIVMESSE VOM HEILIGEN JOSEFMARIA

Votivmesse vom Heiligen Josefmaria (819); Lesungen vom Freitag der 5. Woche im Jahreskreis (I)

Oder: Messe vom Tag

Oder: Andere Messen

 

ERÖFFNUNGSVERS

Dabo vobis pastóres iuxta cor meum, et pascent vos sciéntia et doctrína.

Ich gebe euch Hirten nach meinem Herzen; mit Einsicht und Klugheit werden sie euch weiden.

 

Allgemeines Schuldbekenntnis 

 

TAGESGEBET

Deus, qui sanctum Iosephmaríam, presbyterum, universális vocatiónis ad sanctitátem et ad apostolátum in Ecclésia præcónem effecísti, eius intercessióne et exémplo concéde, ut, per cotidiánum labórem Iesu Fílio tuo configurémur et redemptiónis óperi ardénti amóre serviámus. Per Dóminum.

Gott, du hast in deiner Kirche den heiligen Josefmaria erwählt, die allgemeine Berufung zur Heiligkeit und zum Apostolat zu verkünden; gewähre uns auf seine Fürsprache und nach seinem Vorbild, dass wir durch unsere tägliche Arbeit Jesus, Deinem Sohn, ähnlich werden und dem Werk der Erlösung mit glühender Liebe dienen. Durch Jesus Christus.

 

Lesungen vom Freitag der 5. Woche im Jahreskreis (I)

LESUNG Gen 3, 1-8

Lesung aus dem Buch Genesis

Die Schlange war schlauer als alle Tiere des Feldes, die Gott, der Herr, gemacht hatte. Sie sagte zu der Frau: Hat Gott wirklich gesagt: Ihr dürft von keinem Baum des Gartens essen? Die Frau entgegnete der Schlange: Von den Früchten der Bäume im Garten dürfen wir essen; nur von den Früchten des Baumes, der in der Mitte des Gartens steht, hat Gott gesagt: Davon dürft ihr nicht essen, und daran dürft ihr nicht rühren, sonst werdet ihr sterben. Darauf sagte die Schlange zur Frau: Nein, ihr werdet nicht sterben. Gott weiß vielmehr: Sobald ihr davon esst, gehen euch die Augen auf; ihr werdet wie Gott und erkennt Gut und Böse. Da sah die Frau, dass es köstlich wäre, von dem Baum zu essen, dass der Baum eine Augenweide war und dazu verlockte, klug zu werden. Sie nahm von seinen Früchten und aß; sie gab auch ihrem Mann, der bei ihr war, und auch er aß. Da gingen beiden die Augen auf, und sie erkannten, dass sie nackt waren. Sie hefteten Feigenblätter zusammen und machten sich einen Schurz. Als sie Gott, den Herrn, im Garten gegen den Tagwind einherschreiten hörten, versteckten sich Adam und seine Frau vor Gott, dem Herrn, unter den Bäumen des Gartens.

 

ANTWORTPSALM Ps 32 (31), 1-2.5.6-7 (R: 1)

Beátus cui remíssa est iníquitas.

R Wohl dem, dessen Frevel vergeben und dessen Sünde bedeckt ist. – R

Wohl dem, dessen Frevel vergeben und dessen Sünde bedeckt ist. Wohl dem Menschen, dem der Herr die Schuld nicht zur Last legt und dessen Herz keine Falschheit kennt. - (R)

Ich bekannte dir meine Sünde und verbarg nicht länger meine Schuld vor dir. Ich sagte: Ich will dem Herrn meine Frevel bekennen. Und du hast mir die Schuld vergeben. - (R)

Darum soll jeder Fromme in der Not zu dir beten; fluten hohe Wasser heran, ihn werden sie nicht erreichen. Du bist mein Schutz, bewahrst mich vor Not; du rettest mich und hüllst mich in Jubel. - R

Beátus cui remíssa est iníquitas.

R Wohl dem, dessen Frevel vergeben und dessen Sünde bedeckt ist. – R

 

RUF VOR DEM EVANGELIUM Vers: vgl. Apg 16, 14b

Allelúia. Aperi, Dómine, cor nostrum, ut intendámus verbis Fílii tui. Allelúia.

Halleluja. Halleluja. Herr, öffne uns das Herz, dass wir auf die Worte deines Sohnes hören. Halleluja.

 

EVANGELIUM Mk 7, 31-37

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Markus

Jesus verließ das Gebiet von Tyrus wieder und kam über Sidon an den See von Galiläa, mitten in das Gebiet der Dekapolis. Da brachte man einen Taubstummen zu Jesus und bat ihn, er möge ihn berühren. Er nahm ihn beiseite, von der Menge weg, legte ihm die Finger in die Ohren und berührte dann die Zunge des Mannes mit Speichel; danach blickte er zum Himmel auf, seufzte und sagte zu dem Taubstummen: Effata!, das heißt: Öffne dich! Sogleich öffneten sich seine Ohren, seine Zunge wurde von ihrer Fessel befreit, und er konnte richtig reden. Jesus verbot ihnen, jemand davon zu erzählen. Doch je mehr er es ihnen verbot, desto mehr machten sie es bekannt. Außer sich vor Staunen sagten sie: Er hat alles gut gemacht; er macht, dass die Tauben hören und die Stummen sprechen.

 

Gabenbereitung

 

GABENGEBET

Súscipe, Sancte Pater, hæc múnera, quæ tibi in commemoratióne sancti Iosephmaríæ offérimus, ut, per sacrifícium a Christo in ara crucis oblátum, quod in sacraménto repræsentátur, cuncta quæ ágimus sanctificáre dignéris. Per Christum.

Himmlischer Vater, nimm die Gaben an, die wir dir beim Gedenken an den heiligen Josefmaria darbringen, und heilige all unser Tun durch das Opfer, das Christus auf dem Altar des Kreuzes vollzogen hat und das in diesem Sakrament gegenwärtig wird. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

 

PRÄFATION VON DEN HIRTEN DER KIRCHE

V.: Dóminus vobíscum.

A.: Et cum spíritu tuo.

V.: Sursum corda.

A.: Habémus ad Dóminum.

V.: Grátias agámus Dómino Deo nostro.

A.: Dignum et iustum est.

P.: Der Herr sei mit Euch.

A.: Und mit Deinem Geiste.

P.: Erhebet die Herzen.

A.: Wir haben sie beim Herrn.

P.: Lasset uns danken dem Herrn, unserm Gott.

A.: Das ist würdig und recht.

Vere dignum et iustum est, æquum et salutáre, nos tibi semper et ubíque grátias ágere: Dómine, sancte Pater, omnípotens ætérne Deus: per Christum Dóminum nostrum. Quia sic tríbuis Ecclésiam tuam sancti Iosephmaríæ festivitáte gaudére, ut eam exémplo piæ conversatiónis corróbores, verbo prædicatiónis erúdias, gratáque tibi supplicatióne tueáris. Et ídeo, cum Angelórum atque Sanctórum turba, hymnum laudis tibi cánimus, sine fine dicéntes:

In Wahrheit ist es würdig und recht, Dir, Vater im Himmel, zu danken und am Gedenktag des heiligen Josefmaria deine Größe zu rühmen. Sein Leben aus dem Glauben ist uns ein Vorbild, die Botschaft seiner Predigt belehrt uns, seine Fürbitte erwirkt uns Schutz und Hilfe durch unseren Herrn Jesus Christus. Durch ihn preisen wir dich in deiner Kirche und vereinen uns mit den Engel und Heiligen zum Hochgesang von deiner göttlichen Herrlichkeit: Heilig

 

Hochgebet: Erstes Zweites Drittes Viertes

 

KOMMUNIONVERS Mt 20, 28

Fílius hóminis non venit ministrári, sed ministráre, et dare ánimam suam redemptiónem pro multis.

Der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.

 

SCHLUSSGEBET

Sacraménta, quæ súmpsimus, Dómine Deus noster, in celebratióne sancti Iosephmaríæ, spíritum adoptiónis filiórum in nobis corróborent, ut, voluntáti tuæ fidéliter inhæréntes, in sanctitátis via læti ambulémus. Per Christum.

Herr, unser Gott, das Sakrament, das wir bei der Gedächtnisfeier des heiligen Josefmaria empfangen haben, stärke in uns den Geist der Gotteskindschaft, damit wir, deinem Willen treu ergeben, freudig den Weg der Heiligkeit gehen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.