7.1. Hl. Raimund von Peñafort, Ordensgründer

Commune Texte für Hirten der Kirche 5: Für einen Seelsorger (865-MB II 920); Lesungen vom 7. Jänner

Oder: Messe vom 7. Jänner

Oder: Hl. Valentin

 

ERÖFFNUNGSVERS Lk 4, 18

Spíritus Dómini super me: propter quod unxit me, evangelizáre paupéribus misit me, sanáre contrítos corde.

Der Geist Gottes des Herrn ruht auf mir, denn der Herr hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt, damit ich den Armen eine gute Nachricht bringe und alle heile, deren Herz bedrückt ist.

 

Allgemeines Schuldbekenntnis 

 

TAGESGEBET

Deus, qui beátum Raimúndum presbyterum insígnis in peccatóres et in captívos misericórdiae virtúte decorásti, eius nobis intercessióne concéde, ut, a peccáti servitúte solúti, quae tibi sunt plácita líberis méntibus exsequámur. Per Dóminum.

Barmherziger Gott, du hast dem heiligen Raimund die Kraft deiner Liebe geschenkt und ihn den Gefangenen als Helfer gesandt. Höre auf seine Fürsprache und befreie uns von der Gefangenschaft der Sünde, damit wir als wahrhaft freie Menschen das Gebot der Liebe erfüllen. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

 

Eigene Lesungen

Lesungen vom 7. Jänner

LESUNG 1 Joh 3, 22 - 4, 6

Lesung aus dem ersten Johannesbrief

Alles, was wir erbitten, empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und tun, was ihm gefällt. Und das ist sein Gebot: Wir sollen an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben und einander lieben, wie es seinem Gebot entspricht. Wer seine Gebote hält, bleibt in Gott und Gott in ihm. Und dass er in uns bleibt, erkennen wir an dem Geist, den er uns gegeben hat.

Liebe Brüder, traut nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind; denn viele falsche Propheten sind in die Welt hinausgezogen. Daran erkennt ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der bekennt, Jesus Christus sei im Fleisch gekommen, ist aus Gott. Und jeder Geist, der Jesus nicht bekennt, ist nicht aus Gott. Das ist der Geist des Antichrists, über den ihr gehört habt, dass er kommt. Jetzt ist er schon in der Welt. Ihr aber, meine Kinder, seid aus Gott und habt sie besiegt; denn Er, der in euch ist, ist größer als jener, der in der Welt ist. Sie sind aus der Welt; deshalb sprechen sie, wie die Welt spricht, und die Welt hört auf sie. Wir aber sind aus Gott. Wer Gott erkennt, hört auf uns; wer nicht aus Gott ist, hört nicht auf uns. Daran erkennen wir den Geist der Wahrheit und den Geist des Irrtums.

 

ANTWORTPSALM Ps 2, 7-8.10-11 (R: 8a)

Dabo tibi gentes hereditátem tuam.

R Ich gebe dir die Völker zum Erbe. - R

Den Beschluss des Herrn will ich kundtun. Er sprach zu mir: „Mein Sohn bist du. Heute habe ich dich gezeugt. Fordere von mir, und ich gebe dir die Völker zum Erbe, die Enden der Erde zum Eigentum.“ - (R)

Nun denn, ihr Könige, kommt zur Einsicht, lasst euch warnen, ihr Gebieter der Erde! Dient dem Herrn in Furcht, und küsst ihm mit Beben die Füße. - R

Dabo tibi gentes hereditátem tuam.

R Ich gebe dir die Völker zum Erbe. - R

 

RUF VOR DEM EVANGELIUM Vers: Mt 4, 23b

Allelúia. Praedicábat Iesus Evangélium regni, et sanábat omnem infirmitátem in pópulo. Allelúia.

Halleluja. Halleluja. Jesus verkündete das Evangelium vom Reich und heilte im Volk alle Krankheiten und Leiden. Halleluja.

 

EVANGELIUM Mt 4, 12-17.23-25

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

Als Jesus hörte, dass man Johannes ins Gefängnis geworfen hatte, zog er sich nach Galiläa zurück. Er verließ Nazaret, um in Kafarnaum zu wohnen, das am See liegt, im Gebiet von Sebulon und Naftali. Denn es sollte sich erfüllen, was durch den Propheten Jesaja gesagt worden ist: Das Land Sebulon und das Land Naftali, die Straße am Meer, das Gebiet jenseits des Jordan, das heidnische Galiläa: das Volk, das im Dunkel lebte, hat ein helles Licht gesehen; denen, die im Schattenreich des Todes wohnten, ist ein Licht erschienen. Von da an begann Jesus zu verkünden: Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe.

Er zog in ganz Galiläa umher, lehrte in den Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte im Volk alle Krankheiten und Leiden. Und sein Ruf verbreitete sich in ganz Syrien. Man brachte Kranke mit den verschiedensten Gebrechen und Leiden zu ihm, Besessene, Mondsüchtige und Gelähmte, und er heilte sie alle. Scharen von Menschen aus Galiläa, der Dekapolis, aus Jerusalem und Judäa und aus dem Gebiet jenseits des Jordan folgten ihm.

 

Gabenbereitung

 

GABENGEBET

Maiestátem tuam supplíciter implorámus, omnípotens Deus, ut, sicut glóriam divínæ poténtiæ múnera pro beáto Raimundo obláta testántur, sic nobis efféctum tuæ salvatiónis impéndant. Per Christum.

Allmächtiger Gott, die Gaben, die wir am Gedenktag des heiligen Raimund darbringen, bezeugen deine Macht und Größe. Diese Opferfeier erwirke uns die Frucht der Erlösung. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

 

PRÄFATION VON DER ERSCHEINUNG DES HERRN

V.: Dóminus vobíscum.

A.: Et cum spíritu tuo.

V.: Sursum corda.

A.: Habémus ad Dóminum.

V.: Grátias agámus Dómino Deo nostro.

A.: Dignum et iustum est.

P.: Der Herr sei mit Euch.

A.: Und mit Deinem Geiste.

P.: Erhebet die Herzen.

A.: Wir haben sie beim Herrn.

P.: Lasset uns danken dem Herrn, unserm Gott.

A.: Das ist würdig und recht.

Vere dignum et iustum est, æquum et salutáre, nos tibi semper et ubíque grátias ágere: Dómine, sancte Pater, omnípotens ætérne Deus: Quia ipsum in Christo salútis nostræ mystérium hódie ad lumen géntium revelásti, et, cum in substántia nostræ mortalitátis appáruit, nova nos immortalitátis eius glória reparásti. Et ídeo cum Angelis et Archángelis, cum Thronis et Dominatiónibus, cumque omni milítia cæléstis exércitus, hymnum glóriæ tuæ cánimus, sine fine dicéntes:

In Wahrheit ist es würdig und recht, dir, Herr, heiliger Vater, allmächtiger, ewiger Gott, immer und überall zu danken. Denn heute enthüllst du das Geheimnis unseres Heiles, heute offenbarst du das Licht der Völker, deinen Sohn Jesus Christus. Er ist als sterblicher Mensch auf Erden erschienen und hat uns neu geschaffen im Glanz seines göttlichen Lebens. Darum singen wir mit den Engeln und Erzengeln, den Thronen und Mächten und mit all den Scharen des himmlischen Heeres den Hochgesang von deiner göttlichen Herrlichkeit: Heilig...

 

Oder: Präfation von Weihnachten

 

Hochgebet: Erstes Zweites Drittes Viertes

 

KOMMUNIONVERS Mt 28, 20

Ecce ego vobíscum sum ómnibus diébus usque ad consummatiónem sæculi, dicit Dóminus (T. P. allelúia).

Ich bin alle Tage bei euch bis zum Ende der Welt – so spricht der Herr.

 

SCHLUSSGEBET

Sumpta mystéria, quæsumus, Dómine, ætérnis nos præparent gáudiis, quæ beátus Raimundus fidéli dispensatióne proméruit. Per Christum.

Herr, unser Gott, du hast dem heiligen Raimund für den treuen Dienst an seiner Gemeinde die Krone des Lebens geschenkt. Das Sakrament, das wir empfangen haben, führe auch uns zur ewigen Freude. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Oder:

Refectióne sacra enutrítos, fac nos, omnípotens Deus, exémpla beáti Raimundi iúgiter sequéntes, te pérpeti devotióne cólere, et indeféssa ómnibus caritáte profícere. Per Christum.

Allmächtiger Gott, du hast uns mit dem heiligen Mahl gestärkt. Hilf uns, nach dem Beispiel des heiligen Raimund dich allezeit zu ehren und den Menschen in brüderlicher Liebe zu dienen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

 

Lesungen vom 7. Jänner

LESUNG 1 Joh 3, 22 - 4, 6

Lesung aus dem ersten Johannesbrief

Alles, was wir erbitten, empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und tun, was ihm gefällt. Und das ist sein Gebot: Wir sollen an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben und einander lieben, wie es seinem Gebot entspricht. Wer seine Gebote hält, bleibt in Gott und Gott in ihm. Und dass er in uns bleibt, erkennen wir an dem Geist, den er uns gegeben hat.

Liebe Brüder, traut nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind; denn viele falsche Propheten sind in die Welt hinausgezogen. Daran erkennt ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der bekennt, Jesus Christus sei im Fleisch gekommen, ist aus Gott. Und jeder Geist, der Jesus nicht bekennt, ist nicht aus Gott. Das ist der Geist des Antichrists, über den ihr gehört habt, dass er kommt. Jetzt ist er schon in der Welt. Ihr aber, meine Kinder, seid aus Gott und habt sie besiegt; denn Er, der in euch ist, ist größer als jener, der in der Welt ist. Sie sind aus der Welt; deshalb sprechen sie, wie die Welt spricht, und die Welt hört auf sie. Wir aber sind aus Gott. Wer Gott erkennt, hört auf uns; wer nicht aus Gott ist, hört nicht auf uns. Daran erkennen wir den Geist der Wahrheit und den Geist des Irrtums.

 

ANTWORTPSALM Ps 2, 7-8.10-11 (R: 8a)

Dabo tibi gentes hereditátem tuam.

R Ich gebe dir die Völker zum Erbe. - R

Den Beschluss des Herrn will ich kundtun. Er sprach zu mir: „Mein Sohn bist du. Heute habe ich dich gezeugt. Fordere von mir, und ich gebe dir die Völker zum Erbe, die Enden der Erde zum Eigentum.“ - (R)

Nun denn, ihr Könige, kommt zur Einsicht, lasst euch warnen, ihr Gebieter der Erde! Dient dem Herrn in Furcht, und küsst ihm mit Beben die Füße. - R

Dabo tibi gentes hereditátem tuam.

R Ich gebe dir die Völker zum Erbe. - R

 

RUF VOR DEM EVANGELIUM Vers: Mt 4, 23b

Allelúia. Praedicábat Iesus Evangélium regni, et sanábat omnem infirmitátem in pópulo. Allelúia.

Halleluja. Halleluja. Jesus verkündete das Evangelium vom Reich und heilte im Volk alle Krankheiten und Leiden. Halleluja.

 

EVANGELIUM Mt 4, 12-17.23-25

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

Als Jesus hörte, dass man Johannes ins Gefängnis geworfen hatte, zog er sich nach Galiläa zurück. Er verließ Nazaret, um in Kafarnaum zu wohnen, das am See liegt, im Gebiet von Sebulon und Naftali. Denn es sollte sich erfüllen, was durch den Propheten Jesaja gesagt worden ist: Das Land Sebulon und das Land Naftali, die Straße am Meer, das Gebiet jenseits des Jordan, das heidnische Galiläa: das Volk, das im Dunkel lebte, hat ein helles Licht gesehen; denen, die im Schattenreich des Todes wohnten, ist ein Licht erschienen. Von da an begann Jesus zu verkünden: Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe.

Er zog in ganz Galiläa umher, lehrte in den Synagogen, verkündete das Evangelium vom Reich und heilte im Volk alle Krankheiten und Leiden. Und sein Ruf verbreitete sich in ganz Syrien. Man brachte Kranke mit den verschiedensten Gebrechen und Leiden zu ihm, Besessene, Mondsüchtige und Gelähmte, und er heilte sie alle. Scharen von Menschen aus Galiläa, der Dekapolis, aus Jerusalem und Judäa und aus dem Gebiet jenseits des Jordan folgten ihm.

 

Eigene Lesungen

LESUNG 2 Kor 5, 14-20

Lesung aus dem zweiten Brief des Apostels Paulus an die Korinther

Denn die Liebe Christi drängt uns, da wir erkannt haben: Einer ist für alle gestorben, also sind alle gestorben. Er ist aber für alle gestorben, damit die Lebenden nicht mehr für sich leben, sondern für den, der für sie starb und auferweckt wurde. Also schätzen wir von jetzt an niemand mehr nur nach menschlichen Maßstäben ein; auch wenn wir früher Christus nach menschlichen Maßstäben eingeschätzt haben, jetzt schätzen wir ihn nicht mehr so ein. Wenn also jemand in Christus ist, dann ist er eine neue Schöpfung: Das Alte ist vergangen, Neues ist geworden. Aber das alles kommt von Gott, der uns durch Christus mit sich versöhnt und uns den Dienst der Versöhnung aufgetragen hat. Ja, Gott war es, der in Christus die Welt mit sich versöhnt hat, indem er den Menschen ihre Verfehlungen nicht anrechnete und uns das Wort von der Versöhnung (zur Verkündigung) anvertraute. Wir sind also Gesandte an Christi statt, und Gott ist es, der durch uns mahnt. Wir bitten an Christi statt: Lasst euch mit Gott versöhnen!

 

ANTWORTPSALM Ps 103 (102), 1-2.3-4.8-9.13-14.17-18a (R: 11)

Bénedic, ánima mea, Dóminum.

R Lobe den Herrn, meine Seele! - (R)

Lobe den Herrn, meine Seele, und alles in mir seinen heiligen Namen! Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat. - (R)

Der dir all deine Schuld vergibt, und all deine Gebrechen heilt, der dein Leben vor dem Untergang rettet und dich mit Huld und Erbarmen krönt. - (R)

Der Herr ist barmherzig und gnädig, langmütig und reich an Güte. Er wird nicht immer zürnen, nicht ewig im Groll verharren. - (R)

Wie ein Vater sich seiner Kinder erbarmt, so erbarmt sich der Herr über alle, die ihn fürchten. Denn er weiß, was wir für Gebilde sind; er denkt daran: Wir sind nur Staub. - (R)

Doch die Huld des Herrn währt immer und ewig für alle, die ihn fürchten und ehren; sein Heil erfahren noch Kinder und Enkel; alle, die seinen Bund bewahren. - (R)

Bénedic, ánima mea, Dóminum.

R Lobe den Herrn, meine Seele! - (R)

 

RUF VOR DEM EVANGELIUM Vers: vgl. Lk 21, 36

Allelúia. Vigiláte, omni témpore orántes, ut digni habeámini stare ante Fílium hóminis. Allelúia.

Halleluja. Halleluja. Wacht und betet allezeit, damit ihr hintreten könnt vor den Menschensohn. Halleluja.

 

EVANGELIUM Lk 12, 35-40

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

Legt euren Gürtel nicht ab, und lasst eure Lampen brennen! Seid wie Menschen, die auf die Rückkehr ihres Herrn warten, der auf einer Hochzeit ist, und die ihm öffnen, sobald er kommt und anklopft. Selig die Knechte, die der Herr wach findet, wenn er kommt! Amen, ich sage euch: Er wird sich gürten, sie am Tisch Platz nehmen lassen und sie der Reihe nach bedienen. Und kommt er erst in der zweiten oder dritten Nachtwache und findet sie wach - selig sind sie. Bedenkt: Wenn der Herr des Hauses wüsste, in welcher Stunde der Dieb kommt, so würde er verhindern, dass man in sein Haus einbricht. Haltet auch ihr euch bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet.