29.12. 5. TAG DER WEIHNACHTSOKTAV: HL. THOMAS BECKET

Eigene Messe (128-MB II 45) und Lesungen; Gloria

 

ERÖFFNUNGSVERS Joh 3, 16

Sic Deus diléxit mundum, ut Fílium suum Unigénitum daret, ut omnis qui credit in eum non péreat, sed hábeat vitam ætérnam.

Gott hat die Welt so geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern das ewige Leben hat.

 

Allgemeines Schuldbekenntnis 

 

TAGESGEBET

Pr. Deus, qui beáto Thomae mártyri pro iustítia magno ánimo vitam profúndere tribuísti, da nobis, eius intercessióne, nostram pro Christo vitam in hoc saeculo abnegáre, ut eam in caelo inveníre possímus. Per Dóminum.

Allmächtiger Gott, du hast dem heiligen Thomas Becket Starkmut und Tapferkeit geschenkt, so dass er sein Leben für Recht und Gerechtigkeit hingab. Gib auch uns die Bereitschaft, unser Leben in dieser Welt um Christi willen zu verlieren, damit wir es wieder finden im Himmel. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Oder: vom Tag

Omnípotens et invisíbilis Deus, qui tuæ lucis advéntu mundi ténebras effugásti, seréno vultu nos, quæsumus, intuére, ut magnificéntiam nativitátis Unigéniti tui dignis præcóniis collaudémus. Qui tecum.

Unsichtbarer Gott dein Licht ist in die Welt gekommen und hat die Finsternis überwunden. Sieh gnädig auf uns und lass uns die Herrlichkeit der Geburt Christi mit würdigem Lob feiern, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

 

Eigene Lesungen

LESUNG 1 Joh 2, 3-11

Lesung aus dem ersten Johannesbrief

Liebe Brüder! Wenn wir seine Gebote halten, erkennen wir, dass wir ihn erkannt haben. Wer sagt: Ich habe ihn erkannt!, aber seine Gebote nicht hält, ist ein Lügner, und die Wahrheit ist nicht in ihm. Wer sich aber an sein Wort hält, in dem ist die Gottesliebe wahrhaft vollendet. Wir erkennen daran, dass wir in ihm sind. Wer sagt, dass er in ihm bleibt, muss auch leben, wie er gelebt hat. Liebe Brüder, ich schreibe euch kein neues Gebot, sondern ein altes Gebot, das ihr von Anfang an hattet. Das alte Gebot ist das Wort, das ihr gehört habt. Und doch schreibe ich euch ein neues Gebot, etwas, das in ihm und in euch verwirklicht ist; denn die Finsternis geht vorüber, und schon leuchtet das wahre Licht. Wer sagt, er sei im Licht, aber seinen Bruder hasst, ist noch in der Finsternis. Wer seinen Bruder liebt, bleibt im Licht; da gibt es für ihn kein Straucheln. Wer aber seinen Bruder hasst, ist in der Finsternis. Er geht in der Finsternis und weiß nicht, wohin er geht; denn die Finsternis hat seine Augen blind gemacht.

 

ANTWORTPSALM Ps 96 (95), 1-2.3-4.5-6 (R: 11a)

Læténtur cæli et exsúltet terra.

R Der Himmel freue sich, die Erde frohlocke. – R

Singet dem Herrn ein neues Lied, singt dem Herrn, alle Länder der Erde! Singt dem Herrn und preist seinen Namen, verkündet sein Heil von Tag zu Tag! - (R)

Erzählt bei den Völkern von seiner Herrlichkeit, bei allen Nationen von seinen Wundern! Denn groß ist der Herr und hoch zu preisen, mehr zu fürchten als alle Götter. - (R)

Alle Götter der Heiden sind nichtig, der Herr aber hat den Himmel geschaffen. Hoheit und Pracht sind vor seinem Angesicht, Macht und Glanz in seinem Heiligtum. - R

Læténtur cæli et exsúltet terra.

R Der Himmel freue sich, die Erde frohlocke. – R

 

RUF VOR DEM EVANGELIUM Vers: Lk 2, 32

Allelúia. Lumen revelatiónem géntium et glória plebis tuæ Isræl. Allelúia.

Halleluja. Halleluja. Ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für das Volk Isræl. Halleluja.

 

EVANGELIUM Lk 2, 22-35

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

Es kam für die Eltern Jesu der Tag der vom Gesetz des Mose vorgeschriebenen Reinigung. Sie brachten das Kind nach Jerusalem hinauf, um es dem Herrn zu weihen, gemäß dem Gesetz des Herrn, in dem es heißt: Jede männliche Erstgeburt soll dem Herrn geweiht sein. Auch wollten sie ihr Opfer darbringen, wie es das Gesetz des Herrn vorschreibt: ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben. In Jerusalem lebte damals ein Mann namens Simeon. Er war gerecht und fromm und wartete auf die Rettung Isræls, und der Heilige Geist ruhte auf ihm. Vom Heiligen Geist war ihm offenbart worden, er werde den Tod nicht schauen, ehe er den Messias des Herrn gesehen habe. Jetzt wurde er vom Geist in den Tempel geführt; und als die Eltern Jesus hereinbrachten, um zu erfüllen, was nach dem Gesetz üblich war, nahm Simeon das Kind in seine Arme und pries Gott mit den Worten: Nun lässt du, Herr, deinen Knecht, wie du gesagt hast, in Frieden scheiden. Denn meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast, ein Licht, das die Heiden erleuchtet, und Herrlichkeit für dein Volk Isræl. Sein Vater und seine Mutter staunten über die Worte, die über Jesus gesagt wurden. Und Simeon segnete sie und sagte zu Maria, der Mutter Jesu: Dieser ist dazu bestimmt, dass in Isræl viele durch ihn zu Fall kommen und viele aufgerichtet werden, und er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird. Dadurch sollen die Gedanken vieler Menschen offenbar werden. Dir selbst aber wird ein Schwert durch die Seele dringen.

 

Gabenbereitung

 

GABENGEBET

Súscipe, Dómine, múnera nostra, quibus exercéntur commércia gloriósa, ut, offeréntes quæ dedísti, teípsum mereámur accípere. Per Christum.

Herr, wir bringen unsere Gaben dar für die Feier, in der sich ein heiliger Tausch vollzieht. Nimm sie in Gnaden an und schenke uns dich selbst in deinem Sohn Jesus Christus, der mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

 

PRÄFATION VON WEIHNACHTEN II

V.: Dóminus vobíscum.

A.: Et cum spíritu tuo.

V.: Sursum corda.

A.: Habémus ad Dóminum.

V.: Grátias agámus Dómino Deo nostro.

A.: Dignum et iustum est.

P.: Der Herr sei mit Euch.

A.: Und mit Deinem Geiste.

P.: Erhebet die Herzen.

A.: Wir haben sie beim Herrn.

P.: Lasset uns danken dem Herrn, unserm Gott.

A.: Das ist würdig und recht.

Vere dignum et iustum est, æquum et salutáre, nos tibi semper et ubíque grátias ágere: Dómine, sancte Pater, omnípotens ætérne Deus: per Christum Dóminum nostrum. Qui, in huius venerándi festivitáte mystérii, invisíbilis in suis, visíbilis in nostris appáruit, et ante témpora génitus esse cœpit in témpore; ut, in se érigens cuncta deiécta, in íntegrum restitúeret univérsa, et hóminem pérditum ad cæléstia regna revocáret. Unde et nos, cum ómnibus Angelis te laudámus, iucúnda celebratióne clamántes:

In Wahrheit ist es würdig und recht, dir, Vater im Himmel, zu danken durch unseren Herrn Jesus Christus. Denn groß ist das Geheimnis seiner Geburt, heute ist er, der unsichtbare Gott, sichtbar als Mensch erschienen. Vor aller Zeit aus dir geboren, hat er sich den Gesetzen der Zeit unterworfen. In ihm ist alles neu geschaffen. Er heilt die Wunden der ganzen Schöpfung, richtet auf, was darniederliegt, und ruft den verlorenen Menschen ins Reich deines Friedens. Darum rühmen dich Himmel und Erde, Engel und Menschen und singen das Lob deiner Herrlichkeit: Heilig...

 

Oder: Präfation von Weihnachten

 

HochgebetErstes Zweites Drittes Viertes

 

KOMMUNIONVERS Lk 1, 78

Per víscera misericórdiæ Dei nostri, visitávit nos Oriens ex alto.

Durch die barmherzige Liebe unseres Gottes hat uns besucht das aufstrahlende Licht aus der Höhe.

 

SCHLUSSGEBET

Da, quæsumus, omnípotens Deus, ut mysteriórum virtúte sanctórum iúgiter vita nostra firmétur. Per Christum.

Allmächtiger Gott, wir danken dir für das Brot des Lebens, das du uns gereicht hast. Gib uns durch dieses Sakrament Kraft für unseren Weg zu dir und schütze uns in deiner nie versagenden Liebe. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.