3.12. HL. FRANZ XAVER

Eigene Messe (804-MB II 854); Lesungen vom Montag der 1. Adventwoche

 

ERÖFFNUNGSVERS Ps 96 (95), 3-4

Confitébor tibi in pópulis, Dómine, et narrábo nomen tuum frátribus meis.

Erzählt bei den Völkern von der Herrlichkeit des Herrn, bei allen Nationen von seinen Wundern; denn groß ist der Herr und hoch zu preisen. (MB 929)

 

Allgemeines Schuldbekenntnis 

 

TAGESGEBET

Deus, qui beáti Francísci prćdicatióne multos tibi pópulos acquisísti, da, ut fidélium ánimi eódem fídei zelo férveant, et ubérrima ubíque prole Ecclésia sancta lćtétur. Per Dóminum.

Gott, du Heil aller Menschen, du hast durch das Wirken des heiligen Franz Xaver vielen Völkern den Weg zu dir gewiesen. Wecke in deinen Gläubigen den Sinn für die missionarische Arbeit und schenke ihnen Eifer für die Ausbreitung des Glaubens, damit die Kirche überall auf der Welt erstarke und wachse. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

 

Eigene Lesungen

Lesungen vom Montag der 1. Adventwoche

LESUNG Jes 2, 1-5

Lesung aus dem Buch Jesaja

Das Wort, das Jesaja, der Sohn des Amoz, in einer Vision über Juda und Jerusalem gehört hat. Am Ende der Tage wird es geschehen: Der Berg mit dem Haus des Herrn steht fest gegründet als höchster der Berge; er überragt alle Hügel. Zu ihm strömen alle Völker. Viele Nationen machen sich auf den Weg. Sie sagen: Kommt, wir ziehen hinauf zum Berg des Herrn und zum Haus des Gottes Jakobs. Er zeige uns seine Wege, auf seinen Pfaden wollen wir gehen. Denn von Zion kommt die Weisung des Herrn, aus Jerusalem sein Wort. Er spricht Recht im Streit der Völker, er weist viele Nationen zurecht. Dann schmieden sie Pflugscharen aus ihren Schwertern und Winzermesser aus ihren Lanzen. Man zieht nicht mehr das Schwert, Volk gegen Volk, und übt nicht mehr für den Krieg. Ihr vom Haus Jakob, kommt, wir wollen unsere Wege gehen im Licht des Herrn.

 

Oder zur Wahl, wenn im Lesejahr A die oben angegebene Perikope am voraufgehenden Sonntag schon gelesen wurde:

LESUNG Jes 4, 2-6

Lesung aus dem Buch Jesaja

An jenem Tag wird, was der Herr sprossen lässt, für alle Israeliten, die entronnen sind, eine Zierde und Ehre sein; die Früchte des Landes sind ihr Stolz und Ruhm. Dann wird der Rest von Zion, und wer in Jerusalem noch übrig ist, heilig genannt werden, jeder, der in Jerusalem in das Verzeichnis derer, die am Leben bleiben sollen, eingetragen ist. Wenn der Herr durch den Sturm des Gerichts und den Sturm der Läuterung von den Töchtern Zions den Kot abgewaschen und aus Jerusalems Mitte die Blutschuld weggespült hat, dann kommt er, und über dem ganzen Gebiet des Berges Zion und seinen Festplätzen erscheint bei Tag eine Wolke und bei Nacht Rauch und eine strahlende Feuerflamme. Denn über allem liegt als Schutz und Schirm die Herrlichkeit des Herrn; sie spendet bei Tag Schatten vor der Hitze und ist Zuflucht und Obdach bei Unwetter und Regen.

 

ANTWORTPSALM Ps 122 (121), 1-3.4-5.6-7.8-9 (R: 1b)

Im domum Dómini lćtántes íbimus.

R Zum Haus des Herrn wollen wir pilgern. - (R)

Ich freute mich, als man mir sagte: „Zum Haus des Herrn wollen wir pilgern.“ Schon stehen wir in deinen Toren, Jerusalem: Jerusalem, du starke Stadt, dicht gebaut und fest gefügt. - (R)

Dorthin ziehen die Stämme hinauf, die Stämme des Herrn, wie es Israel geboten ist, den Namen des Herrn zu preisen. Denn dort stehen Throne bereit für das Gericht, die Throne des Hauses David. - (R)

Erbittet für Jerusalem Frieden! Wer dich liebt, sei in dir geborgen. Friede wohne in deinen Mauern, in deinen Häusern Geborgenheit. - (R)

Wegen meiner Brüder und Freunde will ich sagen: In dir sei Friede. Wegen des Hauses des Herrn, unseres Gottes, will ich dir Glück erflehen. - (R)

Im domum Dómini lćtántes íbimus.

R Zum Haus des Herrn wollen wir pilgern. - (R)

 

RUF VOR DEM EVANGELIUM Vers: vgl. Ps 80 (79), 3.4

Allelúia. Veni ad liberándum nos, Dómine Deus noster; osténde fáciem tuam, et salvi érimus. Allelúia.

Halleluja. Halleluja. Komm uns zu Hilfe, Herr, unser Gott! Lass dein Angesicht leuchten, dann sind wir gerettet. Halleluja.

 

EVANGELIUM Mt 8, 5-11

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Matthäus

In jener Zeit, als Jesus nach Kafarnaum kam, trat ein Hauptmann an ihn heran und bat ihn: Herr, mein Diener liegt gelähmt zu Hause und hat große Schmerzen. Jesus sagte zu ihm: Ich will kommen und ihn gesund machen. Da antwortete der Hauptmann: Herr, ich bin es nicht wert, dass du mein Haus betrittst; sprich nur ein Wort, dann wird mein Diener gesund. Auch ich muss Befehlen gehorchen, und ich habe selber Soldaten unter mir; sage ich nun zu einem: Geh!, so geht er, und zu einem andern: Komm!, so kommt er, und zu meinem Diener: Tu das!, so tut er es. Jesus war erstaunt, als er das hörte, und sagte zu denen, die ihm nachfolgten: Amen, das sage ich euch: Einen solchen Glauben habe ich in Israel noch bei niemand gefunden. Ich sage euch: Viele werden von Osten und Westen kommen und mit Abraham, Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen;

 

Gabenbereitung

 

GABENGEBET

Súscipe, Dómine, múnera, quć tibi in beáti Francísci commemoratióne deférimus, et prćsta, ut, sicut ille desidério salútis hóminum ad terras longínquas est progréssus, ita et nos, testimónium Evangélio efficáciter perhibéntes, ad te cum frátribus properáre festinémus. Per Christum.

Gott, du Herr aller Völker, nimm die Gaben an, die wir dir am Gedenktag des heiligen Franz Xaver weihen. Er ist in die Länder des fernen Ostens gezogen, um vielen Menschen das Heil zu verkünden. Hilf, dass auch wir für das Evangelium Zeugnis ablegen und in der Gemeinschaft der Glaubenden zu dir gelangen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

 

PRÄFATION VOM ADVENT I

V.: Dóminus vobíscum.

A.: Et cum spíritu tuo.

V.: Sursum corda.

A.: Habémus ad Dóminum.

V.: Grátias agámus Dómino Deo nostro.

A.: Dignum et iustum est.

P.: Der Herr sei mit Euch.

A.: Und mit Deinem Geiste.

P.: Erhebet die Herzen.

A.: Wir haben sie beim Herrn.

P.: Lasset uns danken dem Herrn, unserm Gott.

A.: Das ist würdig und recht.

Vere dignum et iustum est, ćquum et salutáre, nos tibi semper et ubíque grátias ágere: Dómine, sancte Pater, omnípotens ćtérne Deus: per Christum Dóminum nostrum.

Qui, primo advéntu in humilitáte carnis assúmptć, dispositiónis antíquć munus implévit, nobísque salútis perpétuć trámitem reserávit: ut, cum secúndo vénerit in suć glória maiestátis, manifésto demum múnere capiámus, quod vigilántes nunc audémus exspectáre promíssum.

Et ídeo cum Angelis et Archángelis, cum Thronis et Dominatiónibus, cumque omni milítia cćléstis exércitus, hymnum glórić tuć cánimus, sine fine dicéntes:

In Wahrheit ist es würdig und recht, dir, allmächtiger Vater, zu danken durch unseren Herrn Jesus Christus. Denn in seinem ersten Kommen hat er sich entäußert und ist Mensch geworden. So hat er die alte Verheißung erfüllt und den Weg des Heiles erschlossen. Wenn er wiederkommt im Glanz seiner Herrlichkeit, werden wir sichtbar empfangen, was wir jetzt mit wachem Herzen gläubig erwarten. Darum preisen wir dich mit allen Engeln und Heiligen und singen vereint mit ihnen das Lob deiner Herrlichkeit: Heilig...

 

Oder: Präfation vom Advent

 

Hochgebet: Erstes Zweites Drittes Viertes

 

KOMMUNIONVERS Vgl. Lk 10, 1.9

Quod dico vobis in ténebris, dícite in lúmine, dicit Dóminus, et quod in aure audítis, prćdicáte super tecta.

Der Herr sandte seine Jünger aus und trug ihnen auf, zu verkünden: Das Reich Gottes ist nahe. (MB 930)

 

SCHLUSSGEBET

Mystéria tua, Deus, eum in nobis accéndant caritátis ardórem, quo beátus Francíscus pro animárum salúte flagrávit, ut, vocatióne nostra dígnius ambulántes, promíssum bonis operáriis prćmium cum eo consequámur. Per Christum.

Gütiger Gott, das Opfer deines Sohnes entzünde in uns die Glut der Liebe, die den heiligen Franz Xaver ergriffen hat, so dass er sich für das Heil der Seelen verzehrte. Gib, dass auch wir unserer Berufung entsprechen und einst den Lohn erhalten, der den Arbeitern in deinem Weinberg verheißen ist. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

 

3.12. HL. FRANZ XAVER

Eigene Lesungen

 

LESUNG 1 Kor 9, 16-19.22-23

Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Korinther

Brüder! Wenn ich nämlich das Evangelium verkünde, kann ich mich deswegen nicht rühmen; denn ein Zwang liegt auf mir. Weh mir, wenn ich das Evangelium nicht verkünde! Wäre es mein freier Entschluss, so erhielte ich Lohn. Wenn es mir aber nicht freisteht, so ist es ein Auftrag, der mir anvertraut wurde. Was ist nun mein Lohn? Dass ich das Evangelium unentgeltlich verkünde und so auf mein Recht verzichte. Da ich also von niemand abhängig war, habe ich mich für alle zum Sklaven gemacht, um möglichst viele zu gewinnen.

Den Schwachen wurde ich ein Schwacher, um die Schwachen zu gewinnen. Allen bin ich alles geworden, um auf jeden Fall einige zu retten. Alles aber tue ich um des Evangeliums willen, um an seiner Verheißung teilzuhaben.

 

ANTWORTPSALM Ps 117 (116), 1.2 (R: vgl. Mk 16, 15)

Eúntes in mundum univérsum, prćdicáte Evangelium.

R Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet allen das Evangelium! - (R)

Lobet den Herrn, alle Völker, preist ihn, alle Nationen! - (R)

Denn mächtig waltet über uns seine Huld, die Treue des Herrn währt in Ewigkeit. - (R)

Eúntes in mundum univérsum, prćdicáte Evangelium.

R Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet allen das Evangelium! - (R)

 

RUF VOR DEM EVANGELIUM Vers: Mt 28, 19a.20b

Allelúia. Eúntes docéte omnes gentes, dicit Dóminus; ego vobíscum sum ómnibus diébus usque ad consummatiónem sćculi. Allelúia.

Halleluja. Halleluja. So spricht der Herr: Geht zu allen Völkern, und macht alle Menschen zu meinen Jüngern! Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt. Halleluja.

 

EVANGELIUM Mk 16, 15-20

+ Aus dem heiligen Evangelium nach Markus

In jener zeit erschien Jesus den Elf und sprach zu ihnen: Geht hinaus in die ganze Welt, und verkündet das Evangelium allen Geschöpfen! Wer glaubt und sich taufen lässt, wird gerettet; wer aber nicht glaubt, wird verdammt werden. Und durch die, die zum Glauben gekommen sind, werden folgende Zeichen geschehen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben; sie werden in neuen Sprachen reden; wenn sie Schlangen anfassen oder tödliches Gift trinken, wird es ihnen nicht schaden; und die Kranken, denen sie die Hände auflegen, werden gesund werden. Nachdem Jesus, der Herr, dies zu ihnen gesagt hatte, wurde er in den Himmel aufgenommen und setzte sich zur Rechten Gottes. Sie aber zogen aus und predigten überall. Der Herr stand ihnen bei und bekräftigte die Verkündigung durch die Zeichen, die er geschehen ließ.]